Handball | TSV Friedberg vor Härtetest beim SV Anzing

Für die Friedberger Handballer geht es am Samstag mit einem Auswärtsspiel weiter. Ab 18 Uhr sind die Handballer beim SV Anzing zu Gast.

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Friedberg muss gegen die guten Anzinger stark zusammenstehen. |Foto: Oliver Riesenberger

Der nächste Friedberger Gegner ist in seinem zweiten Jahr in der Bayernliga. Damals stieg man gemeinsam mit der Friedberger Zweiten aus der Landesliga auf, jetzt hat sich der SV mit seiner jungen Mannschaft in der höchsten Klasse des Bundeslandes etabliert. In diesem Jahr musste Anzing gleich dreimal in Folge auswärts antreten. Zuerst gab es eine Niederlage in Waldbüttelbrunn, die nächsten beiden Partien gegen Unterhaching und Allach aber konnte man siegreich gestalten. Für ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr sind die Anzinger sicherlich besonders motiviert.

Friedberg muss am Samstag auf Kevin Jähn verzichten. Der Außen hat immer noch Probleme mit dem Rücken. Kreisläufer Matthias Grobe war unter der Woche erkrankt und ist darum angeschlagen, sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Der Rest des Kaders steht Trainer Manuel Vilchez – Moreno aber zur Verfügung.

Der spanische Coach erwartet einen echten Härtetest gegen den Sechsten: „Anzing verteidigt sehr offensiv, darum müssen wir im Angriff schnell auf den Beinen sein und viel ohne Ball laufen. Der Gegner ist in der ersten und zweiten Welle sehr gefährlich, wir brauchen ein gutes Rückzugsverhalten, um auf die schnellen Gegenstöße reagieren zu können. Dazu hat der SV einen sehr erfahrenen Trainer, der das Spiel gut lesen kann und sein Team immer perfekt einstellt. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, Anzing hat eine sehr starke Mannschaft.“

Mit diesem Artikel soll eine kleine Serie beginnen, in der sich jede Woche ein Spieler aus der Friedberger Ersten ein wenig vorstellt. Den Anfang macht Torhüter Benjamin von Petersdorff.

Der 26 – Jährige studiert an der Uni Augsburg Umwelt- und Klimawissenschaften auf Master, nachdem er seinen Bachelor in Geographie erfolgreich abgeschlossen hat. Später will er im Klimabereich tätig werden.

Seine Meinung zum bisherigen Saisonverlauf ist wie folgt: „Für unsere junge Mannschaft war der gute Start sehr wichtig. Das hat uns allen einen Schub gegeben, wir haben so gemerkt, dass wir in dieser Liga gut mithalten können. Bedeutsam für das Team war auch der Sieg im Derby gegen Haunstetten, weil wir davor ein kleines Tief hatten und so einen Prestige trächtigen Erfolg holen konnten. Unser Ziel für die Saison ist es, auf einem vorderen Platz zu landen. Außerdem wollen wir uns sportlich weiter entwickeln, unsere junge Mannschaft ist sicherlich noch nicht am Ende ihres Weges angekommen.“