Handballer des VfL Günzburg müssen nach Rimpar

Am Samstag um 19.00 Uhr treten die Handballer des VfL Günzburg im fränkischen Rimpar an.

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Der kleine Markt mit seinen fast 8000 Einwohnern erlangte durch seine Handballer bundesweite Bekanntheit. Viele Jahre spielten die „Wölfe“ in der 2. Bundesliga, klopften gar einmal laut an die Türe zur 1. Liga. In der letzten Saison erfolgte der bittere Abstieg. Im Sog der 2. Liga entwickelt die Deutsche Jugendkraft eine beeindruckende Talentförderstruktur. Die A-Jugend spielt in der JBLH und die Reserve in der Bayernliga. Mit durchgängigem Konzept sollen die Jugendlichen am liebsten aus ganz Bayern an höhere Aufgaben herangeführt werden.

Die Rimparer Zweite schaffte es letzte Saison mit einer Energieleistung in die Bayernliga-Aufstiegsrunde. Damit war das Saisonziel „Klassenerhalt“ vorzeitig und sorgenfrei erreicht. Das war wichtig für das Förderkonzept. In dieser Saison starteten die Jungwölfe mit zwei Niederlagen. Die junge Mannschaft verlor zunächst beim TSV 2000 Rothenburg mit 22:29 und eine Woche später in Lohr mit 29:18. Am Main probierten sie gegen eine sehr routinierte Mannschaft wirklich alles, lagen jedoch zur Halbzeit schon mit 14:8 zurück.

Der „siebte Feldspieler“ sollte es dann richten, doch die körperlich überlegenen Gastgeber ließen sich nicht beeindrucken und bauten ihren Vorsprung nach und nach auf 29:18 aus. Es wurden einfach (noch) zu viele Fehler gemacht. Großes Potential ist vorhanden.

Beim VfL Günzburg war man mit dem Auftritt und auch dem Unentschieden gegen HaSpo Bayreuth – genau so wie der Gegner übrigens – zufrieden. Körperlich ging die Stammformation an ihre Grenze. Am Ende stehen die Schützlinge von Stephan Hofmeister aber nur mit 1:3-Punkten da. Es muss also in nächster Zeit fleißig gepunktet werden, wenn die Schwaben am Ende ganz oben mitspielen wollen. In Rimpar soll damit begonnen werden, immerhin steht der erste Saisonsieg noch aus.

Kader wird dünn

Am Kader wird sich wenig ändern. Jakob Hermann wird vorerst ins Bankmanagement einsteigen und die Trainer unterstützen, Nico Schmidt und Ivo Dragisevic fallen weiter verletzt aus. Der Kader ist dünn. Aktuell bangt Sandro Jooß um den Einsatz von Alexander Jahn, der am Montag im Training umknickte. Da sein Bruder Stephan nicht nur Medizin studiert, sondern auch ausgebildeter Physio ist, befindet er sich von Hause aus in den besten Händen.

Wie immer freut sich die Mannschaft sehr, wenn Fans im Mannschaftsbus mitfahren. Anmeldungen bitte bei Dieter Pohl (pohl.dieter@gmx.de). Für das leibliche Wohl ist gesorgt und um gute Stimmung will die Mannschaft auf dem Spielfeld zu Ehren ihrer Farben, besonders der Auswärtsfans ringen. Michael Jahn soll auch ein Geburtstagsgeschenk gemacht werden. Am Freitag will er nach einem persönlich sehr erfolgreichen Jahr in ein noch erfolgreicheres einsteigen. Ein Auswärtssieg am Samstag wäre dazu ein hervorragender Start.