Am 16.04.2021 berichteten wir bereits über diesen Unfall und gaben die uns bekannten Einschätzungen weiter. Gottseidank haben sich diese Eindrücke nicht bestätigt und die Verletzten kamen bei dem Unfall zu geringeren Schäden als zunächst angenommen:
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Foto: vifogra / Wiemann
Am 16.04.2021, 19.25 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 25 bei Harburg ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kleinkind mittelschwer verletzt wurde. Ein 42-jähriger Pkw-Fahrer befuhr mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße von Möttingen kommend in Richtung Harburg. Auf Höhe des Kreishofes überholte dieser das Kfz einer in gleicher Richtung fahrenden 55-Jährigen. Nach Beendigung des Überhol-vorganges kam der Mann aufgrund offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier touchierte er das letzte Feld der dortigen Leitplanke. Infolgedessen geriet der Pkw ins Schleudern und der Fahrer versuchte dagegen zu lenken. Dadurch kam das Fahrzeug weiter nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte unkontrolliert eine ca. fünf Meter hohe Böschung hinauf und überfuhr dort zwei gepflanzte Jungbäume. Im Anschluss überschlug sich das Kfz mehrfach und kam nach ca. 170 Metern in einem Acker auf der Fahrerseite zum Liegen. Die zweijährige Tochter des Fahrers, welche sich angeschnallt in einem Kindersitz auf dem Rücksitz befand, wurde von einem 39-jährigen Ersthelfer über den Kofferraum aus dem Fahrzeug geholt. Der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der freiwilligen Feuerwehr Harburg, welche mit insgesamt 25 Kräften vor Ort war, aus seinem Pkw befreit werden. Durch herumwirbelnde Steine wurde noch ein entgegenkommender Pkw eines 31-Jährigen beschädigt.

Das zweijährige Kind wurde mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in die Kinderklinik nach Augsburg gefahren und ihr Vater mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Augsburg geflogen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dieser bei dem Unfall nur leichtere Verletzungen davongetragen hat.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.500 Euro. Neben den Kräften der freiwilligen Feuerwehr aus Harburg waren die Rettungshubschrauber aus Dinkelsbühl und Ingolstadt, zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme für rund eine Stunde komplett gesperrt.

 
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