Frühgeborenen-Nachsorge | Harl.e.kin-Nachsorge am Standort Augsburg auch für die nächsten Jahre gesichert

In der emotional sehr angespannten Situation der Geburt eines Kindes können Eltern jede Unterstützung brauchen, vor allem in der schwierigen Zeit des Umzugs von der Klinik nach Hause. Deshalb unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration seit Jahren das Projekt Harl.e.kin, das die bestmögliche Nachsorge gewährt“, begründet Staatssekretär Johannes Hintersberger die Förderung des Freistaates. „Allein im vergangenen Jahr förderte die Staatsregierung die Harl.e.kin-Nachsorge mit 1,3 Millionen Euro. Und auch im Doppelhaushalt 2017/2018 sind die entsprechenden Mittel eingestellt“, so Hintersberger weiter.

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Dr. Renate Berger, Verantwortliche Projektkoordinatorin für die Harl.e.kin-Nachsorge in der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern, Frau Dr. Sabine Höck, Geschäftsführende Leiterin der medizinischen Abteilung der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern, Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL und Frau Sabine Grieb, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands „Das frühgeborene Kind“

„Ganz besonders freue ich mich, dass dieses großartige Projekt auch hier in Augsburg an zwei Standorten für Eltern und Familien zur Verfügung steht. Seit 2012 gibt es die Harl.e.kin-Nachsorge am Josefinum, bereits seit 2009 am Klinikum, getragen von der Bunter Kreis gGmbH“, erklärte Hintersberger. „Außer in München gibt es nur in Augsburg gleich an zwei Kliniken innerhalb einer Stadt ein solches Angebot.“

10.000 betroffen Kinder in Bayern pro Jahr

Ziel der Harl.e.kin-Nachsorge, die für betroffene Familien kostenlos ist, ist die Begleitung von Familien mit einem früh- oder risikogeborenen Kind im Übergang von der Klinik nach Hause. Wie in den meisten Industrienationen kommen knapp 10% der Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Das sind in Bayern rund 10.000 Kinder pro Jahr. Die Harl.e.kin-Nachsorge gibt es in Bayern an inzwischen 21 Standorten. Bereits 2003 konnte dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ein Pilotprojekt der Frühgeborenen-Nachsorge vom Städtischen Krankenhaus München-Harlaching, der Frühförderstelle der Lebenshilfe München und dem Harlekin e. V. als Träger erprobt werden; der Name Harl.e.kin stammt daher.