Haseloff: Anschlag von Halle hinterlässt „tiefe Wunde“

Nach dem antisemitischen Anschlag von Halle (Saale) will Sachsen-Anhalts Landesregierung neue Anstrengungen gegen die Radikalisierung isolierter Menschen unternehmen. Einen Teil der Bevölkerung erreiche politische Bildung bislang gar nicht, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Nötig seien neue Ansätze in ganz Deutschland, „denn diesen Tätertyp kann es überall geben“.

haseloff-anschlag-von-halle-hinterlaesst-tiefe-wunde Haseloff: Anschlag von Halle hinterlässt "tiefe Wunde" Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen Anschlag Bevölkerung Bildung CDU Deutschland Es Halle Kreuz Menschen Ministerpräsident Überall Unternehmen | Presse AugsburgTrauer nach Anschlag in Halle, über dts Nachrichtenagentur

Der Anschlag habe dem Land eine „tiefe Wunde“ geschlagen. Mit Blick auf den Fall eines CDU-Kreispolitikers mit Neonazi-Verbindungen, sagte Haseloff, die CDU stehe für das christliche Kreuz „und nicht für das genaue Gegenteil, das Hakenkreuz“.