Am vergangenen Wochenende hatten es die abstiegsbedrohten Zweitliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bei der DJK/MJC Trier erneut mit einem Schwergewicht der Liga zu tun. Diese Aufgabe lösten die Rot-weißen mit Bravour und sicherten sich wichtige Punkte.

Die Rückehr von Spielgestalterin Patricia Horner ist enorm wichtig für den TSV.

Die Handballdamen des TSV Haunstetten standen am vergangenen Wochenende mächtig unter Zugzwang. Nach drei Niederlagen in Folge musste man ausgerechnet beim ambitionierten Dritten Trier punkten, um im Abstiegskampf wieder Morgenluft zu schnuppern. Diese vorhaben untermauerte der Tabellenletzte früh und führte schnell mit 3:1. Die Gastgeberinnen taten sich gegen die engagierten Fuggerstädterinnen schwer ins Spiel zu finden und so konnte der TSV die Führung bis zur Pausensirene verteidigen. Bei 14:11 wurden die Seiten gewechselt.

An diese starke Leistung konnten die Rot-weißen auch im zweiten Durchgang anknüpfen und den Zwischenstand gar auf fünf Tore (20:15) hochschrauben. Doch es sollte nochmals spannend werden. Trier besann sich seiner Offensivqualitäten und kam neun Minuten vor dem Ende auf 19:20 heran. Doch Haunstetten wollte sich diese wichtigen Punkte nicht mehr nehmen lassen und zog am Ende nochmals an. Nach 60 Minuten hieß es 25:21 für die Mannschaft von Trainer Herbert Vornehm. Für sie bedeutet dies den Anschluss an die Nichtabstiegsränge wieder hergestellt zu haben. Mit einem Sieg gegen die nur um einen Zähler besseren Damen des SV Werder Bremen kann am übernächsten Samstag (25.3./18 Uhr) der Sprung aus der Abstiegszone gelingen.

TSV: Frey, Müller; Horner (2), Niebert, Königsmann (3), Putzke (3), Duschner (1), Hochmair (2), Cappek (2), Irmler (10), Knöpfle, Jung, Schmid (2)

Zuschauer 700