Am gestrigen Abend wollten sich die Damen des TSV Haunstetten Handball mit einem Sieg von ihrem Publikum verabschieden. Bereits frühzeitig hatten sie in ihrer Premierenspielzeit den Klassenerhalt in der 2.Bundesliga feiern können, Nach einer spannenden Partie konnte zum Saisonfinale nach einem 27:26 über den TV Beyeröhde die Party beginnen.

Annika Schmid und der TSVH konnten sich gegen Bayeröhde durchsetzen | Foto: Dominik Mesch
Annika Schmid und der TSVH konnten sich gegen Bayeröhde durchsetzen | Foto: Dominik Mesch

Schon frühzeitig hatten die Handballdamen des TSV Haunstetten sich ihren Traum erfüllt. Der Underdog hat sich in seinerPremierensaison den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert und wird auch in der kommenden Spielzeit bundesweit versuchen für Furore zu sorgen. Bevor es aber soweit ist, wollten sie sich am gestrigen Abend mit einem ordentlichen Spiel und einem Sieg von ihrem Publikum verabschieden. Wieder waren 400  Zuschauer in dieHaunstetter Albert-Loderer-Halle gekommen, um das Team gegen den TV Beyeröhde zu unterstützen. Auch dieWuppertalerinnen hatten denLigaverbleib schonvozeitig klar gemacht, so dass beide Mannschaften befreit aufspielen konnten. Und das taten sie auch. Doch bevor die Fans ein tolles Zweitligaspiel zu sehen bekamen, wurde es bereits ein erstes Mal emotional an diesem Samstagabend. Die Rot-weißen verabschiedeten vor dem Spiel Lydia Kurstedt. Die 29-jährige Rückraumspielerin wird nach einigen Jahren beim TSVH in der kommenden Saison nicht mehr zu Verfügung stehen.

Foto: Dominik Mesch
Foto: Dominik Mesch

Schon früh zeigten beide Mannschaften angetrieben von lautstarken Fanblöcken, dass sie diese letzte Begegnung für sich entscheiden möchten. Zu Beginn der Partie waren es meist die Damen von der Wupper die sich in Führung werfen konnten. Doch das Team von Trainer Herbert Vornehm hatte darauf immer eine Antwort und ließ die Gäste nie zu weit davon ziehen. Nach zwanzig Minuten waren sie dann erstmals selbst mit zwei Treffern in Front. Es war ein packendes Spiel, dass die Stimmung auf der Tribüne noch weiter anheizte. Mit einem 15:15-Unentschieden ging es in die Pause.