In der Nacht zum Sonntag (3.Juli) musste ein Zug außerplanmäßig am Hauptbahnhof Augsburg halten, da ein Mann im Zug randalierte. Er versuchte mehrfach an der Notbremse zu ziehen und schlug mit dem Nothammer auf Scheiben des Zuges ein. Mitreisende überwältigten den Randalierer.

Die Verkehrsleitung der Deutschen Bahn forderte gegen 00:25 Uhr die Bundespolizei zur Unterstützung an, da sich im Zug EC 199, auf der Fahrt von Ulm nach Augsburg eine verwirrte männliche Person befinden sollte, die randaliert. Nach Eintreffen des Zuges am Augsburger Hauptbahnhof, zu einem außerplanmäßigen Halt, konnte die Streife eine männliche Person feststellen, die sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Nach ersten Befragungen von Zeugen, versuchte der Mann, aus bislang ungeklärten Gründen, mehrmals die Notbremse zu ziehen. Anschließend schlug er mit dem Nothammer auf zwei Scheiben des Zuges ein, die dabei beschädigt wurden. Reisende, die den Vorfall beobachteten, konnten den völlig außer Kontrolle geratenen Mann überwältigen und ihn mit Klebeband und Gürtel bis zum Eintreffen der Bundespolizei fixieren. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Die Schäden an den Scheiben des Zuges können derzeit noch nicht beziffert werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, setzte der Zug seine Fahrt fort. Die Identität des ausweislosen Mannes konnte bislang nicht geklärt werden und ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft entschied auf Haftvorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung, Missbrauch von Notrufen sowie Erschleichen von Leistungen ein.

Auf dieser Seite lesen Sie die Pressemitteilungen der Polizeiinspektionen oder Feuerwehren. Diese werden »ungeprüft« von uns veröffentlicht. Für die Inhalte übernimmt Presse Augsburg keinerlei Verantwortung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Dienststelle.