Zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Fußballfans kam es am Samstagabend (25. Februar) im Ingolstädter Hauptbahnhof. Dabei wurden vier Anhänger des FC Bayern von einer Gruppe Regensburger „Fans“ verletzt.

Symbolbild Bundespolizei

Reisende informierten die Ingolstädter Bundespolizei gegen 20 Uhr über mehrere Gewalttaten in der Bahnsteigunterführung. Nach ersten Erkenntnissen soll eine Gruppe von etwa 10 bis 20 schwarz gekleideten Regensburger „Fans“ auf vier Bayernfans eingeschlagen haben. Dabei sollen die Opfer mehrfach mit Fäusten geschlagen und mit Bierflaschen beworfen worden sein. Als einer der Bayernfans an der Treppe zu den Bahnsteigen zu Boden ging, traktierten ihn die Männer mit den Füßen. Da die Gruppe der Regensburger Fußballanhänger offensichtlich mit dem Zug in die Oberpfalz abgefahren war, wurde die Regionalbahn im Bahnhof Rockolding gestoppt und die Personalien der Reisenden durch mehrere Polizeistreifen festgestellt. Die Bayernfans erlitten durch die Übergriffe leichte Verletzungen.

Die Bundespolizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Körperverletzung ein.