Der Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag hat heute 175 Millionen Euro für die Medizinische Fakultät an der Universität Augsburg freigegeben.

image004 Haushaltsausschuss des Landtags gibt 175 Mio. Euro für Neubau an der Medizinische Fakultät Augsburg frei Augsburg Stadt Campus News Newsletter Politik Augsburg Bayerischer Landtag Forschung Güller Hintersberger Medizin SPD Studium Uniklinik Augsburg | Presse Augsburg
Nord-Perspektive des neuen Institut für Theoretische Medizin am Campus der Universität Augsburg. | Quelle: PM Hintersberger

Der Augsburger SPD-Landtagsabgeordnete Harald Güller ist sehr zufrieden mit dem stetigen Planungs- und Baufortschritt an der Uni: „Langsam nimmt die Medizinische Fakultät sichtbare Formen an. Von den ersten Planungen bis zu den Spatenstichen dauert es eben seine Zeit. Inzwischen wurden aber schon Interimsgebäude bezogen, sodass der Unibetrieb bereits läuft.“

Ein Campus für 3.000 Menschen entsteht

Die genehmigten 175 Millionen Euro teilen sich in zwei Neubauprojekte auf: 65 Millionen Euro kostet voraussichtlich der Neubau der Lehrgebäude und des Dekanats der Medizinischen Fakultät sowie des „Department of Medical Education“, 110 Millionen Euro sind veranschlagt für den Neubau des Instituts für Theoretische Medizin. Für beide Gebäude ist Baubeginn im Juni 2020. „In diesen beiden Gebäuden werden künftig bis zu 1.500 Medizinstudenten beheimatet sein und sowohl ihre theoretische als auch praktische und vorklinische Ausbildung erhalten“, so Johannes Hintersberger (CSU) die Funktion und Bedeutung der beiden geplanten Neubauten. „Ich freue mich sehr über den heutigen Beschluss, da er die planungssichere Grundlage für den weiteren Aufbau des Universitätsmedizin in Augsburg liefert“, so Hintersberger weiter.

Den Zeitplan der Realisierung der Projekte hält Güller für sehr ambitioniert. Baubeginn soll im Juni 2020 sein. Die Fertigstellung der Gebäude ist für Mitte 2023 geplant und die Inbetriebnahme für Dezember 2023. „Der Zeitplan ist genau so auch dringend notwendig, damit der Aufbau der universitären Ausbildung wie geplant ablaufen kann“, so Güllers Meinung.