Helge Schneider sucht neue Auftrittsmöglichkeiten

Helge Schneider könnte nach eigenen Angaben damit leben, auch nach einem Ende der Corona-Beschränkungen vor weniger Publikum zu spielen als zuvor. „Jetzt ist es so: Die Leute sitzen da und sind zwar viel weniger als sonst, aber sie sind sehr aufmerksam und freuen sich. Und ich freue mich auch. Ich könnte mir vorstellen, dass das so auch weitergeht“, sagte der Sänger und Komiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Er würde dafür auch Nachteile in Kauf nehmen. „Ich verdiene dadurch natürlich wesentlich weniger. Aber das stört mich nicht.“

Ein zu großes und zu lautes Publikum, wie er es bei seinen Konzerten auch schon erlebt habe, seien ihm fremd. „Ein Publikum, das eine Eigendynamik entwickelt wie bei einem Rockkonzert im Stadion, ist nichts für mich. Dann kann ich nicht mehr mit denen kommunizieren.“

Auch für Konzerte im kommenden Winter hat der 64-Jährige, dessen neues Album „Mama“ am kommenden Freitag erscheint, schon eine Idee. „Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir einen Anhänger an einen Lkw hänge, worauf ich eine Bühne habe“, sagte Schneider dem RND weiter. „Dann trage ich unter dem Anzug einen Pullover und trete einfach in der Kälte auf. Das wäre wahrscheinlich die nächste Alternative.“