25 Persönlichkeiten und Institutionen erhielten heute aus den Händen von Kunstminister Bernd Sibler und im Beisein von Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, in der Alten Münze in München die Denkmalschutzmedaille 2019 für ihr herausragendes Engagement um die Denkmalpflege. Aus unserer Region wurden unter anderem die Stadt Friedberg, sowie die Gemeinde Dinkelscherben geehrt. 2018-10-05-Schloss-FDB-–-25 Herausragender Einsatz für die Denkmalpflege - Kunstminister Sibler verleiht Denkmalschutzmedaille Aichach Friedberg Augsburg Stadt Landkreis Lindau Landsberg am Lech News Bernd Sibler Denkmalschutzmedaille Dinkelscherben Ferdinand Graf von Drechsel Friedberg Großheirath Kalb Kinsau Leo Berberich Lindau Rainhaus Schlosspark Karlstein Schwandorf Wittelsbacher Schloss | Presse Augsburg

Kunstminister Bernd Sibler betonte: „Unsere Denkmäler geben unserer Heimat ihr unverwechselbares Gesicht! Sie sind ein kostbarer Schatz unserer Kultur. Sie prägen unsere Identität in ganz besonderer Weise. Sie zu erhalten und zu pflegen heißt, das Gestern zu bewahren, es für die Zukunft sichtbar zu machen und Altes und Neues in einzigartiger Weise zu verbinden.“Die Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Bayern haben sich in vielfacher Weise für den Erhalt von Denkmälern verdient gemacht: Familien, Vereine, Dorfgemeinschaften, Heimatpfleger und Stiftungen haben Gebäude – vom Stadel bis zum Schloss – instandgesetzt, Bodendenkmäler erfasst und geschützt, und ihre Begeisterung für die Denkmalpflege weitergegeben. Dafür sprach Staatsminister Sibler ihnen Dank und Anerkennung aus: „Sie helfen mit, Kultur lebendig zu halten, Baudenkmäler mit Leben zu füllen und Bodendenkmäler vor dem Vergessen zu bewahren. Ich danke Ihnen für Ihren außerordentlichen Einsatz für die bayerische Denkmalpflege!“

Auch Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil dankte den Preisträgerinnen und Preisträgern und lobte: „Altes zu bewahren und es mit unseren heutigen Vorstellungen in Einklang zu bringen, ist nicht immer leicht – wie gut dies aber gelingen kann, zeigen die Trägerinnen und Träger der Denkmalschutzmedaille. Ihr sensibler Umgang mit der historischen Substanz, mit den Zeugnissen der Vergangenheit, hat Vorbildcharakter.“

Vorschläge für die Auszeichnung mit der Denkmalschutzmedaille machen die Regierungen, Bezirke, Landkreise und Kirchen im Freistaat sowie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. In diesem Jahr sind mehr als 100 Vorschläge eingegangen.

Die Träger der Denkmalschutzmedaille 2019:

  • Kreisheimatpfleger Leo Berberich für sein ehrenamtliches Engagement den Erhalt von Baudenkmälern im Landkreis Schwandorf, Oberpfalz
  • Werner Berschneider für den Verein Kulturerbe Rainhaus e.V. und Frank Reisinger für die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V./Kreisvereinigung Lindau für die Instandsetzung des Rainhauses in Lindau, Schwaben
  • Til Clemens für die Instandsetzung des ehemaligen Bahnhofs von Großheirath, Landkreis Coburg, Oberfranken
  • Celine-Michelle und Yann Cotte für die Instandsetzung ehemaligen Gasthauses Schwarzer Adler in Nürnberg-Eibach, Mittelfranken
  • Anni und Anton Daumoser für die Instandsetzung eines Wohnstallhauses in Sankt Wolfgang-Zwickl, Landkreis Erding, Oberbayern
  •  Erster Bürgermeister Marco Dollinger für die Gemeinde Kinsau für die Instandsetzung des alten Pfarrhofs, Landkreis Landsberg am Lech, Oberbayern
  • Ferdinand Graf von Drechsel für die Instandsetzung der Orangerie im Schlosspark Karlstein in Regenstauf, Landkreis Regensburg, Oberpfalz
  • Erster Bürgermeister Roland Eichmann und Baureferent Carlo Haupt für die Stadt Friedberg für die Instandsetzung des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg, Schwaben
  • Annegret und Dr. Rudolf Finkl für die Instandsetzung der sogenannten Villa Jungmeier in Straubing, Niederbayern
  • Michael Franz sen. für den Instandsetzungs- und Erhaltsverein Eberlhof e.V. für die Instandsetzung des Einödhofs beim Eberl in Peißenberg, Landkreis Weilheim-Schongau, Oberbayern
  • Sabrina und Dr. Joachim Hepp für die Instandsetzung eines ehemaligen Forsthauses in Oberthulba-Hassenbach, Landkreis Bad Kissingen, Unterfranken
  • Maria und Stefan Holzmann für die Instandsetzung einer ehemaligen Schmiede in Bad Griesbach, Landkreis Passau, Niederbayern
  • Oliver Kasparek, Geschäftsführer der Hypo-Kulturstiftung für die Hypo-Kulturstiftung, für die Förderung der Denkmalpflege in Bayern
  • Erster Bürgermeister Edgar Kalb und die ehrenamtlichen Helfer Alfons Frey, Bernhard Bittracher und Karl Schropp für den Markt Dinkelscherben für die Instandsetzung des ehemaligen Schulhauses in Dinkelscherben, Landkreis Augsburg, Schwaben
  • Hanna Keding und Tobias Pöhlmann für die Instandsetzung eines Dreiseithofs in Höchstädt, Oberfranken
  • Rudolf Koller für seine ehrenamtlichen Verdienste in der Denkmalpflege, Oberbayern
  • Elli Gabriele Kriesch für ihre journalistischen Beiträge zur Denkmalpflege (Journalistenpreis)
  • Ulrike und Roland Münzer für die Instandsetzung eines Wohnhauses in Deggendorf, Niederbayern
  • Pfarrer Erich Renner und Walter Karger für die Pfarrei St. Michael für die Instandsetzung der Nebenkirche St. Salvator in Donaustauf, Landkreis Regensburg, Oberpfalz
  • Klaus Schmid für die Instandsetzung eines Schwangauer Mittertennhauses, Landkreis Ostallgäu, Schwaben
  • Walter Schraml für den Förderverein Freunde von St. Martin/Ermhof für besonderes ehrenamtliches Engagement um die archäologischen Befunde im Bereich der abgebrochenen Kirche St. Martin in Neukirchen-Ermhof, Landkreis Amberg-Sulzbach, Oberpfalz
  • Erster Bürgermeister Claus Schwarzmann und Stefan Pfister und Fritz Sitzmann für den Förderverein Schleuse 94 e.V. für die Instandsetzung der sogenannten Schleuse 94 des Ludwig-Donau-Main-Kanals in Eggolsheim, Landkreis Forchheim, Oberfranken
  • Erster Bürgermeister Fritz Steinmann für den Markt Sommerhausen für die Instandsetzung des Rathauses Sommerhausen, Landkreis Würzburg, Unterfranken
  •  Kreisheimatpfleger Dr. Manfred Veit für seine ehrenamtlichen Verdienste um die Denkmalpflege im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Oberbayern
  • Josef Wastlhuber für die Instandsetzung eines Bundwerkstadels in Garching an der Alz, Landkreis Altötting, Oberbayern