Herrmann: „Keine Notwendigkeit“ für Rassismus-Studie bei Polizei

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist zunehmenden Forderungen aus der CDU nach einer Studie über Rassismus bei der Polizei entgegengetreten. „Wichtiger als Studien ist konsequentes Handeln, wenn es tatsächlich Verfehlungen in der Polizei geben sollte“, sagte Herrmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Für eine unabhängige Untersuchung sehe er „keine Notwendigkeit“.

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Herrmann verwies zur Begründung auf einen Beschluss der Innenministerkonferenz vom vergangenen Dezember, beim Bundesamt für Verfassungsschutz eine Zentralstelle zur Erfassung und Aufklärung rechtsextremistischer Umtriebe im öffentlichen Dienst aufzubauen. Auch die Dienstaufsicht gehe konsequent gegen Verfehlungen von Beschäftigten vor. Und in Bayern lernten angehende Polizeibeamten schon in der Ausbildung interkulturelle Kompetenz.