Herzlich willkommen beim Angstgegner – Der FC Augsburg empfängt zum Jubiläum Eintracht Frankfurt

Der FC Augsburg kann gegen den heutigen Gegner Eintracht Frankfurt eine Topbilanz vorweisen. Doch in Schwaben lässt man sich davon nicht trügen, die jetzigen Adler haben sich zu einem richtig starken Team gemausert. Ein intensives Spiel darf erwartet werden.

Manuel Baum erwartet ein intensives Spiel | Foto: Wolfgang Czech

Der FC Augsburg steht vor seinem 250. Bundesligaspiel so gut da wie schon lange nicht mehr, da kommt mit der Eintracht einer der Lieblingsgegner für die Feierlichkeiten gerade Recht. Fünf der letzten elf Aufeinandertreffen konnte der FCA für sich entscheiden, dazu kommen fünf Unentschieden. Gegen keinen anderen Gegner hat Frankfurt solch eine Bilanz. In Augsburg konnte die SGE sogar noch nie gewinnen.

„Die Mannschaft will eine Reaktion auf die unnötige Niederlage in Hoffenheim zeigen. Wir wollen gegen Frankfurt gewinnen,“ gibt FCA-Defensivmann Philipp Max die Richtung vor.

Dies soll in der Vorstellung aller Rot-grün-weißer am Besten auch nach dem heutigen Aufeinandertreffen so sein. Doch ganz so einfach wird es sicher nicht werden. Die Adler habe sich trotz schmerzhafter Abgänge (u.a. Kevin Boateng und Trainer Niko Kovac) nach einem holprigen Saisonstart gefangen und zu einem erneuten Höhenflug angesetzt. Aktuell steht die Eintracht auf Rang 4. Auch in der Europa League zeigt der amtierende DFB-Pokalsieger seine Qualitäten und konnte mit vier Siegen in vier Spielen in einer Gruppe mit Lazio Rom, Marsaille und Nikosia mehr als eine Duftmarke setzen. „Es ist eine extrem gute Mannschaft, vor allem im Offensivbereich. Sie sind sehr offensivstark mit ihren drei Bullen Jovic, Rebic und Haller da vorne drin.“ so Augsburgs Manuel Baum vor dem Spiel „Sie stehen zurecht dort wo sie sind“

Auch der FCA verfügt über eine starke Offensive. So zielsicher waren die Fuggerstädter nach elf Spieltagen noch nie (19 Tore). Torjäger Alfred Finnbogason hat mit bisher sieben Treffern einen großen Anteil daran. Heute wird er wohl mit Adduktorenproblemen nicht auflaufen können. Eine Alternative könnte Julian Schieber sein, der nach seiner langen Verletzungspause wieder voll fit ist. Baum: „Wir haben soviel Qualität im Kader, da mache ich mir keine Sorgen“

 

Die voraussichtliche Aufstellung:

Luthe – Gouweleeuw, Khedira, Hinteregger – Schmid, Baier, Max – Richter, Koo, Caiuby – Gregoritsch