Hessens Kultusminister will höhere Azubi-Löhne

Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, Lehrlingen mehr zu bezahlen, wenn Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. „Die Unternehmen müssen sicherlich auch mehr Anreize wie eine bessere Vergütung bieten“, sagte der neue Präsident der Kultusministerkonferenz dem „Handelsblatt“. Die entsprechenden Informationen gebe man dann in der Schule gerne weiter.

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Die Kosten müssten an die Kunden weitergegeben werden. „Wenn man mehr Nachwuchs im Bäckerhandwerk braucht, müssen die Brötchen dann eben ein paar Cent mehr kosten dürfen“, so Lorz. Generell gelte es, am Ausbildungsmarkt „die Vermittlung zwischen Schule und Berufswelt zu verbessern“.

Das könne jedoch die Schule nicht alleine leisten: „Die Wirtschaft muss konkreter deutlich machen, was sie mittelfristig braucht. Nur so können wir die passende Berufsorientierung organisieren.“ Um Bewerber und Betriebe geografisch zusammenzubringen, plädiert Lorz für billigere Transportmöglichkeiten. „So haben wir das in Hessen beispielsweise mit dem Landesticket für Schüler, Azubis und Studierende gemacht haben.“

Allerdings müsse die Politik dann dafür sorgen, „dass auch mehr Busse fahren“.