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Heute ist „Tag des Bieres“ | IHK Schwaben wirbt für den Beruf „Brauer und Mälzer“

Es muss nicht immer der Kaufmann für Büromanagement oder der Industriemechaniker sein. In Bayerisch-Schwaben können junge Menschen zwischen 150 verschiedenen IHK-Ausbildungsberufen wählen“, sagt Dr. Christian Fischer, Leiter des Fachbereichs Ausbildung bei der IHK Schwaben. Er wirbt für die duale Ausbildung in weniger bekannten Berufsbildern. Dazu gehört auch der „Brauer und Mälzer“, ohne den der „Tag des Biers“ am Freitag undenkbar wäre.

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Bild von cerdadebbie auf Pixabay

Über 50 Brauereien gibt es derzeit in Bayerisch-Schwaben. Die Spannweite reicht dabei von großen, exportorientierten Unternehmen bis hin zu kleinen, regionalen Brauereien. Fast jede dritte Brauerei bildet derzeit „Brauer und Mälzer“ aus, zusammen fast 40. „Das Berufsbild des „Bauers und Mälzers“ ist wie viele andere Berufe im Wandel“, sagt Dr. Christian Fischer. „Der Trend zu alkoholfreien Bieren ist ebenso ungebrochen wie das steigende Interesse an Craft Beer. „Brauer und Mälzer“ sind ein großartiges Beispiel dafür, wie sich Berufe verändern und damit auch für junge Menschen attraktiv bleiben.“

Obwohl das Fundament der „Brauer und Mälzer“, das Bayerische Reinheitsgebot, bereits über 500 Jahre alt ist, passen sich die Ausbildungsinhalte laufend an. So starten die neuen Auszubildenen im Herbst mit einer modernisierten Ausbildungsordnung ins Berufsleben. „Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen bei den jungen Menschen eine große Rolle. Es ist also nur folgerichtig, dass diese berufsübergreifenden Ausbildungsinhalte an Bedeutung gewinnen“, erläutert der IHK-Bildungsexperte die ab 1. August geltende Neuordnung von insgesamt sieben Berufsbildern.

Fischer appelliert abschließend an die jungen Menschen, sich bei der Berufswahl nicht an Klischees zu orientieren: „Auch wenn sich die Zeiten langsam ändern, noch immer können wir beobachten, dass es klassische Mädchen- und Jungenberufe gibt. Die Hürden liegen aber nicht in den Berufsbildern, sondern in den oftmals falschen Vorstellungen vom künftigen Beruf. Aktionstage wie der „Tag des Biers“ helfen hoffentlich dabei, dieses Zerrbild zu korrigieren.“