Heute soll am Augsburger Kobelweg eine zweite Dependance des Ankerzentrums Donauwörth eröffnet werden. Die erste Stelle dieser Art im Stadtteil Inningen bleibt bis auf weiteres bestehen.

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Die Zweigstelle in Inningen bleibt bestehen

Heute soll im Augsburger Stadtteil Kriegshaber eine zweite Dependance für das Donauwörther Ankerzentrum im Bereich der Fuggerstadt eröffnet werden. Bis zu 140 Flüchtlinge werden in einem bereits 2016 als Flüchtlingsunterkunft genützten Gebäude am Kobelweg untergebracht werden. Überwiegend werden hier wohl Flüchtlinge aus Nigeria, Gambia und der Türkei einziehen, darunter werden sowohl Menschen mit schlechter Bleibeperspektive, als auch Personen mit laufenden Asylverfahren sein. Auch Familien mit kleinen Kindern werden wohl nach Kriegshaber kommen. Neben der Regierung von Schwaben wird die Asylsozialberatung des Bayerischen Roten Kreuzes die Betreuung vor Ort übernehmen.

Besonderes Augenmerk wird auch das Thema Sicherheit gelegt, Ein entsprechendes Sicherheitskonzept hat die Regierung von Schwaben gemeinsam mit der Stadt Augsburg, der Polizei und der Nachbarschaft bereits besprochen. Vor Ort wird rund um die ein Sicherheitsdienst aktiv eingesetzt sein, die Polizei wird in den angrenzenden Gebieten Streife fahren.

Inningen bleibt bestehen

Notwendig ist die Wiederbelebung der Unterkunft in Kriegshaber, um das Zentrum in der Riesstadt zu entlasten.  Bis zu 1000 Personen können dort in der ehemaligen Kaserne untergebracht werden, über 800 Menschen leben zur Zeit dort. Dies macht es notwendig, dass auch die erste Augsburger Zweigstelle mit bis zu 50 Plätzen bis auf weiteres bestehen bleibt.