Hilfeleistungskontingent Schwaben beendet Einsatz im Katastrophengebiet

Aufgrund der Schäden resultierend aus der Unwetterlage „Sturmtief Bernd“ vom 13./14. Juli hat das Bayerische Staatsministerium des Inneren (StMI) am letzten Wochenende die Regierung von Schwaben mit der Entsendung eines Hilfeleistungskontingents zur Unterstützung der Örtlichen Einsatzleitung im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz beauftragt.

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Symbol-Bild von Kerstin Riemer auf Pixabay

Am vergangenen Dienstag machten sich daraufhin 161 Helfer mit schwerem Gerät auf vom Sammelpunkt „Autobahnmeisterei Vöhringen“ auf den Weg in den Bereitstellungsraum am Nürburgring um dort die lokalen Kräfte zu unterstützen. Beteiligt an der Aktion waren neben BRK, JUH und THW die Berufsfeuerwehr Augsburg sowie Freiwillige Feuerwehren aus den Landkreisen Augsburg, Neu-Ulm und Günzburg.

Während des auf zwei Tage vorgesehenen Einsatzes im zugewiesenen Abschnitt wurden zahlreiche Aufträge abgearbeitet. Neben der Sicherstellung des Brandschutzes im Schadengebiet und der Versorgung der Bevölkerung mit Brauchwasser kümmerten sich die Helfer u.a. um das Absaugen von Schlamm, Wasser und Gemischen aus Gebäuden, um das Räumen von Kellern u. den Abtransport von beschädigtem Eigentum.

Heute werden die ersten Helfer mit ihren Fahrzeugen wieder zurück in Schwaben erwartet.
Der Regierungspräsident von Schwaben Dr. Erwin Lohner freut sich über den Beitrag für „Nachbarn in Not“, den Schwaben mit dieser Aktion leisten konnte. Sein ausdrücklicher Dank gilt allen beteiligten Hilfsorganisationen für das Engagement u. das großartige Zeichen gelebter Solidarität.