Höcke kritisiert Berichterstattung im Vorfeld der Thüringen-Wahl

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke hat nach dem starken Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl am Sonntag die Berichterstattung der Medien im Vorfeld der Wahl scharf kritisiert. Es sei eine „einseitige Medienberichterstattung“ gewesen, sagte der AfD-Politiker am Montagnachmittag in Berlin. „Ich möchte in dem Zusammenhang fast schon von Manipulation reden.“

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Viele Thüringer hätten sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Der amtierende Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) habe die Wahl nicht gewonnen, fügte Höcke hinzu. Auch wenn die Linke ein paar Prozent hinzugewonnen habe, gebe nur einen deutlichen Wahlsieger und das sei die AfD. Die AfD war am Sonntag laut vorläufigem amtlichem Endergebnis auf 23,4 Prozent der Stimmen gekommen und damit zweitstärkste Kraft hinter der Linkspartei (31,0 Prozent) und vor der CDU (21,8 Prozent) geworden. Eine Regierungsbildung dürfte in dem Bundesland schwierig werden.