Wie soll die Hofackerstraße künftig aussehen? Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren vor Ort hat ein Planer-Team im Auftrag der Stadt Augsburg ein städtebauliches Konzept für die Aufwertung und Gestaltung der Hofackerstraße erarbeitet. In einem intensiven Beteiligungsprozess wurden die Ziele ermittelt und dessen Machbarkeit für die zukünftige Entwicklung überprüft.

„Es zeigt sich, dass die Hofackerstraße riesiges Potential hat, wieder zu  einem lebendigen Stadtteilzentrum zu werden, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger gerne aufhalten. Unser gemeinsames Ziel ist es, mehr Komfort und Sicherheit zu schaffen sowie verkehrstechnische Infrastruktur mit umwelttechnischen Eigenschaften zu versehen“, so Baureferent Gerd Merkle.

Erste Klimastraße in Augsburg

„Durch eine Reihe von Maßnahmen soll die Hofackerstraße zur ersten Klimastraße in Augsburg werden“, erklärt Gerd Merkle. Starkregenereignisse, urbane Hitzeinseln und langanhaltende Trockenperioden sind zentrale Herausforderungen, mit denen die Städte in Zukunft verstärkt konfrontiert sind. In Zeiten des Klimawandels möchte das Konzept „Schwammstadt“ in der Hofackerstraße Regenwasser dort zwischenspeichern, wo es anfällt, Überflutungen bei Starkregenereignissen verringern, das Stadtklima verbessern und die Gesundheit der Stadtbäume fördern. Gleichzeitig spielen attraktive und lebendige Ort der
Begegnung und des Austauschs eine zentrale Rolle. Dadurch soll die Hofackerstraße (auch) künftig ihrer Bedeutung als Stadtteilzentrum sowie als Standort des Handels und der
Dienstleistung, aber auch als Wohnstandort gerecht werden.

Wie geht es weiter?

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist nun zusammen mit einem erläuternden Film auf der Homepage der Stadt Augsburg zu sehen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit sich zu informieren und nochmals ihre Anregungen einzubringen. Ein entsprechendes Formular ist ebenfalls unter augsburg.de/hofackerstrasse zu finden. Die Rückmeldungen werden dann in eine vertiefte Objektplanung einfließen.

Bei Zustimmung des Bauausschusses (21. Juli) dient das Ergebnis der Machbarkeitsstudie als Grundlage für die weiteren Detailplanungen. Sie befasst sich mit der Neuordnung und
Gestaltung der Mobilität, der Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Räumen und integriert modellhafte Strategien für Klimaanpassung und Hochwasservorsorge.