Horrorunfall auf der B2 | Transporter gerät in die Gegenfahrbahn – Mutter und zwei Kinder (9 und 12) sterben

Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Bundesstraße 2 im Landkreis Roth ein tragischer Verkehrsunfall. Eine 35-jährige Frau verstarb noch an der Unfallstelle, zwei Kinder (9 und 12) erlagen wenig später ihren schweren Verletzungen. Der Zustand des Familienvaters, sowie eines vierjährigen Mädchens ist weiter kritisch.

WhatsApp-Image-2020-01-06-at-10.04.41 Horrorunfall auf der B2 | Transporter gerät in die Gegenfahrbahn - Mutter und zwei Kinder (9 und 12) sterben Bayern Vermischtes B2 Bundesstraße Landkreis Roth Unfall Wernsbach | Presse Augsburg
Foto: News5/Friedrich

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines VW Transporters mit seiner 17-jährigen Beifahrerin gegen 17:30 Uhr die Bundesstraße 2 in Fahrtrichtung Nürnberg. Etwa auf Höhe der Ortschaft Wernsbach geriet das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw Renault, in dem sich eine fünfköpfige Familie befand.

Ersthelfer und Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Insassen aus den Fahrzeugen bringen. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Versorgung der Verletzten.

Mutter und zwei Kinder sterben

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die 35-jährige Fahrerin so schwere Verletzungen, dass sie trotz sofort eingeleiteter umfangreicher Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Zwei ebenfalls im Fahrzeug sitzende Kinder, ein 9-jähriges Mädchen und ein 12-jähriger Junge erlagen zwischenzeitlich im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Gesundheitszustand des 35-jährigen Beifahrers sowie des 4-jährigen Mädchens ist äußerst kritisch.

Der 19-jährige Fahrer des Transporters sowie seine 17-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert.

Großaufgebot der Einsatzkräfte waren im vor Ort

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes aus den umliegenden Gemeinden waren im Einsatz, darunter fünf Notärzte, ein Leitender Notarzt sowie ca. zehn Rettungswagen.

Notfallseelsorger und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams übernahmen noch vor Ort die Betreuung der Ersthelfer sowie der Einsatzkräfte.

Auf Anordnung der vor Ort befindlichen Staatsanwältin wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.