Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist gestiegen, im Wochenvergleich aber gesunken. Das RKI meldete am Mittwochmorgen zunächst 5,27 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Dienstag ursprünglich: 5,21, Mittwoch letzter Woche ursprünglich 5,79). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden.

Hospitalisierungsinzidenz Steigt Auf 527Notfallaufnahme, über dts Nachrichtenagentur

Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten weiter in Thüringen (17,07). Dahinter folgen auch Sachsen-Anhalt (10,36) und Mecklenburg-Vorpommern (9,68) über der 9er-Schwelle. Sachsen (7,59) und das Saarland (6,71) liegen bei Raten zwischen 6 und 9. In der Spanne 3-6 befinden sich Bayern (5,91), Brandenburg (5,77), Bremen (5,59), Baden-Württemberg (4,85), Berlin (4,80), Hessen (4,70), Rheinland-Pfalz (4,17), Nordrhein-Westfalen (4,08), Hamburg (3,83) und Schleswig-Holstein (3,02).

Nur Niedersachsen (2,94) ist knapp unter der 3er-Grenze. In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 2,37, in der Altersgruppe 5-14 Jahre bei 1,39, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 2,14, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 3,04, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 8,53 und bei den Über-80-Jährigen bei 22,88 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden.