HRK-Vizepräsident schlägt Freischuss-Regelung für Studenten vor

Angesichts der Unsicherheiten für Studierende wegen der Corona-Krise hat die Hochschulrektorenkonferenz, großzügige Sonderregeln vorgeschlagen. „Es kann zu Situationen kommen, in denen das Semester für die Studierenden nicht zählbar ist“, sagte Vizepräsident Ulrich Radtke den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“. Da schlage er „auf Antrag eine Freischussmöglichkeit vor, wie man das etwa von den Juristen kennt“.

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Die Hochschulen und Universitäten sollten das Sommersemester stattfinden lassen. „Alle, in den Hochschulen wie in der Politik, arbeiten mit Hochdruck daran, den Studierenden ein anrechenbares Sommersemester zu ermöglichen“, sagte er. Da die Lage für die Hochschulrektoren allerdings unvorhersehbar sei, wurden die Lehrenden bereits darum gebeten, sich auch über den 20. April hinaus auf digitale Lehrveranstaltungen vorzubereiten.

Dabei ließen sich nicht für alle Studenten alle Härten vermeiden. „Deshalb ist mir ein Nachteilsausgleich wichtig“, sagte Radtke.