Diebstahl im ICE auf der Strecke Frankfurt-München
In der Nacht des 28. Januar wurde eine 33-jährige Frau während einer ICE-Fahrt von Frankfurt nach München Opfer eines Diebstahls. Während sie schlief, entwendete eine unbekannte Person den Inhalt ihrer Handtasche, die sie zwischen ihren Beinen abgestellt hatte. Der gestohlene Wert beläuft sich auf etwa 8.000 Euro und umfasst ein Mobiltelefon, eine Geldbörse, Bargeld sowie teuren Schmuck.
Wachsende Serie von Diebstählen in Zügen der Deutschen Bahn
Diese Tatreihe reiht sich in eine Serie von Diebstählen ein, die in den letzten Monaten häufiger vorkamen. Die Täter nutzen die nicht videoüberwachten Abschnitte der Schnellzüge, um Reisende während des Schlafs zu bestehlen. Zudem kommt es vor, dass die Täter ihren Opfern beim Einladen von schwerem Gepäck in den Zug helfen und anschließend das Gepäck stehlen. Ein solcher Vorfall ereignete sich Anfang Dezember bei einer Fahrt von Berlin nach München, bei der Kameraequipment im Wert von 20.000 Euro entwendet wurde.
Zusammenarbeit der Bundespolizei bei der Aufklärung
Betroffene wenden sich häufig an die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof. Durch die bundesweite Kooperation können oft auch andere Dienststellen in die Ermittlungen einbezogen werden, um mit Hilfe von Videoaufnahmen an den Bahnsteigen die Täter zu identifizieren.
Appell zur Vorsicht bei Zugreisen
Die Bundespolizeiinspektion München warnt eindringlich, insbesondere bei Fahrten mit dem ICE, auf das eigene Gepäck zu achten. Reisende sollten verdächtige Personen dem Zugpersonal melden. Im Falle eines Diebstahls wird geraten, umgehend Anzeige bei der nächstgelegenen Dienststelle der Bundespolizei zu erstatten. Die Speicherzeiten der Videoaufnahmen variieren je nach Tatort. Wer wertvolle Gegenstände wie Schmuck oder technische Ausrüstung mit sich führt, sollte Fotos und/oder Identifikationsnummern griffbereit haben und diese nicht im selben Gepäckstück transportieren.


