IHK-Präsident Kopton begrüßt 1000 Gäste beim Neujahrsempfang

Premiere beim Neujahrsempfang der IHK Schwaben: Aufgrund des großen Interesses fand das traditionelle Treffen von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung erstmals im Kongress am Park statt. Rund 1000 Gäste wollten sich den Neujahrsempfang in dieser besonderen Atmosphäre nicht entgehen lassen.

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Neujahrsempfang der IHK Schwaben erstmals im Kongress am Park | Foto: Wolfgang Czech (Presse Augsburg)

 

Dr. Andreas Kopton konnte dabei die zahlreichen Besucher als frisch gewählter Präsident der IHK Schwaben begrüßen. Er wurde bei der vorangehenden Vollversammlung mit einer  herausragenden Mehrheit von 95 % der Stimmen gewählt. Die Unternehmensvertreter bestimmten mit einem ebenso klaren Votum die stellvertretenden Präsidenten Christian Dierig, Gerhard Pfeifer, Dr. Hartmut Wurster und bestätigten die Vorschläge der Regionalversammlungen für die 11 regionalen Vizepräsidenten.

Aufstieg der Vielfalt in Schwaben
Dr. Kopton blickte in seiner Neujahrsrede mit Stolz auf die Leistung der schwäbischen Unternehmen. Der Aufstieg der Region sei gelungen ohne den Standort eines großen Automobilherstellers, ohne die Unterstützung eines Elektronikriesen oder einer Exzellenzuniversität. „Bei uns hier in Schwaben ist der Aufstieg ein Aufstieg der Vielfalt.“ Im Bundesvergleich sei Schwaben spitze in der beruflichen Bildung. Alleine bei der Ausbildung gebe es jährlich 60.000 Kontakte  mit Azubis, Schulen, Ausbildern, Prüfern und Dozenten. Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Schwaben zeige auch sehr gute Aussichten für 2014. „So meldete uns jedes zweite Unternehmen eine gute Geschäftslage, ein Drittel der Betriebe rechnet mit einer weiteren Belebung der Inlands- und Auslandsnachfrage.“

Doch Kopton sah trotz vieler Erfolgsmeldungen aus der Vergangenheit noch Verbesserungspotential. „Für uns als IHK ist die standortpolitische Vision der nächsten fünf Jahre, die Technologieachse Süd von Karlsruhe bis ins Chemiedreieck nach Burghausen zu entwickeln“, sagte der IHK-Präsident. Diese wohl stärkste Wirtschaftsachse in Europa müsse noch stärker ins Bewusstsein der Politik, der Hochschulen und der Gewerkschaft und vor allem der Wirtschaft gebracht werden. Zudem brauche der Regierungsbezirk noch mehr Forschung, mehr Innovation und mehr akademischen Besatz, damit sich die schwäbische Wirtschaft weiterentwickle. Von der Politik wünscht sich Kopton schnelle Beschlüsse bei der Reform des EEG-Gesetzes.  „Lassen Sie nicht nur am Ende des Weges eine Lampe brennen, wir wollen die durchgehende Beleuchtung“, sagte Kopton auch mit dem Hinweis auf den Gastredner des Abends, den bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder.

Söder: „Schwäbische Wirtschaft gehört zu den stärksten in Deutschland“
Finanzminister Söder lobte in seiner Rede die Unternehmer in Schwaben. „Die schwäbische Wirtschaft gehört zu den stärksten in Deutschland“, sagte Söder anerkennend. Die Region habe das Potential neben München eine eigene Metropolregion zu bilden. „In München können sie ruhig den Atem im Nacken aus Augsburg und Schwaben spüren.“ Beim Thema Steuern erteilte er eine Absage an mögliche Pläne zu Steuererhöhungen. „Wir werden sicher nichts unternehmen, dass die Wirtschaft und den Mittelstand schwächt“, sagte Söder. In Sachen Energie werde die Staatsregierung auch für eine Novelle der EEG-Umlage eintreten. Das Ziel sei die Versorgungssicherheit zu vernünftigen Preisen.

Fünf Ehrenamtliche zu Ehrenmitglieder der Vollversammlung ernannt
Der Neujahrsempfang bildete ebenfalls den Rahmen für fünf Ehrungen von langjährigen Ehrenamtlichen der IHK Schwaben. So wurden fünf Unternehmerpersönlichkeiten zu Ehrenmitgliedern der IHK-Vollversammlung ernannt: Dr. Sebastian Priller, Hans-Heiner Honold, Peter Rösler, Herbert Scheel und Wolfgang Ernst Schultz erhielten von Markus Söder und Andreas Kopton ihre Ehrenurkunden überreicht.

Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech war für Sie vor Ort

 

 

 

Quelle: PM IHK Schwaben