Ihr WLAN fühlt sich langsam an? So schaffen Sie Abhilfe

Wenn Sie im Internet surfen, dann wünschen Sie sich, dass sich die Seiten schnell und nicht im Zeitlupentempo öffnen, dass Bilder zügig geladen werden und dass der Puffer-Ring nicht zum tausendsten Mal seine Runden dreht. Vor allem ist das dann wünschenswert, wenn Sie beispielsweise in einem Casino mit Startguthaben spielen. Denn schließlich geht es beim Glücksspiel um hart verdientes Geld. Da ist es schon besonders ärgerlich, wenn das Spiel nicht lädt oder die Verbindung das Spiel zum Stocken bringt.

Stellen Sie fest, dass Ihr WLAN schlecht funktioniert, kann das mehrere Gründe haben. In einem ersten Schritt sollten Sie die Signalstärke des kabellosen Netzes überprüfen. Zudem kann das Problem auch in der Nutzung der LAN-Verbindung begründet sein.

Mit kleinen Tricks viel erreichen

Es ist stets sinnvoll, zunächst die mögliche Fehlerquelle bzw. die Fehlerquellen zu lokalisieren, die dazu führen, dass es Probleme mit dem WLAN gibt. Natürlich müssen die Ursachen dann auch behoben werden.

Ein weiterer Trick ist, zu überprüfen, ob das Problem am WLAN selbst liegt. Dafür wird getestet, wie es um die Verbindungsqualität bestellt ist, wenn das Gerät mit einem Kabel verbunden wird. Liegt das Problem am WLAN-Netz, dann sollten Sie auf Ursachenforschung gehen.

WLAN Fehlerquellen ausfindig machen und Abhilfe schaffen

Probleme auf Smartphone und Tablet

Sollte es zu Störungen und Problemen am Mobilfunkgerät kommen, dann ist es meist ausreichend, wenn das System neu gestartet wird. Vielleicht hört sich das zu simpel an, doch in den meisten Fällen zeigt dies Wirkung. Dafür wird ganz einfach das Mobilfunkgerät ausgeschaltet und kurze Zeit später wieder eingeschaltet. In der Regel ist das Problem dann bereits behoben, so dass das WLAN wieder einwandfrei auf dem Gerät funktioniert.

WLAN-Verbindung deaktivieren und neu starten

Eine weitere simple Möglichkeit ist, die WLAN-Verbindung zu unterbrechen. Deaktivieren Sie das WLAN für eine kurze Zeit und aktivieren Sie es neu. Oft treten die Probleme im Anschluss nicht mehr auf.

Die Entfernung zum WLAN-Router verringern

Sollte der WLAN-Router zu weit vom Mobilfunkgerät entfernt sein, kann sich das ebenfalls eine Ursache sein. Je mehr Distanz zwischen Gerät und Router, desto schwächer wird das Signal. Damit Sie dies als Ursache ausschließen können, sollte der Router frei im Raum installiert sein, so dass das Signal nicht durch Möbel und Wände gestört wird.

So ist der Keller keinesfalls ein geeigneter Ort, denn je nach Beschaffenheit der Decken und Wände kann es passieren, dass die Übertragung des WLAN-Signals nicht einwandfrei ist. Dadurch kommt es ebenfalls zu Beeinträchtigungen. Abhilfe kann eine externe Antenne oder ein Signalverstärker sein. Wird dieser an der richtigen Position installiert, dann können die WLAN-Probleme behoben werden.

Feuchtigkeit beeinträchtigt das WLAN-Signal

Auch wenn es sich unglaublich anhört: WLAN und Wasser sind keine Freunde. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Mobilfunkgeräte nicht nahe von Fußbodenheizungen, feuchten Decken oder Wänden, Wasserrohren oder Zimmerpflanzen stehen. Sie alle sind Störquellen, durch die das WLAN-Signal beeinträchtigt wird. Um diese Fehlerquelle auszuschließen, die WLAN-Verbindung ganz einfach an einem anderen Standort testen.

Der Grund ist in der Resonanzfrequenz von Wasser zu suchen, die bei 2,4 GHz liegt. Etliche WLAN-Router nutzen diese Frequenz ebenfalls, um Funksignale zu übertragen. Sofern der Router das 5 GHz-Spektrum unterstützt, kann dieses alternativ genutzt werden.

Die WLAN-Verbindung neu einrichten

Zu Fehlern bei der WLAN-Verbindung kann es auch kommen, wenn diese fehlerhaft installiert ist. Sollte das der Fall sein, ist es hilfreich, die Verbindung auf dem Mobilfunkgerät zu löschen. Im Anschluss wird die Verbindung einfach neu hergestellt.

Weitere Störquellen vermeiden

Neben den bereits genannten Fehlerquellen gibt es noch andere Störfaktoren, die dazu führen, dass entweder die WLAN-Verbindung langsam ist oder dass es andauernd zu Unterbrechungen kommt. In einigen Fällen etwa reagiert das WLAN sehr empfindlich auf Gegenstände, die in der unmittelbaren Umgebung stehen. Dazu zählen beispielsweise Bluetooth- und Funk-Geräte. Aber auch Smartphones, bei denen die Bluetooth-Funktion eingeschaltet ist, können zu Problemen führen. Darüber hinaus können sich auch folgende Dinge als Problemquellen erweisen:

  • Bluetooth-Funkmäuse und -Keyboards
  • Babyphones
  • DECT-Geräte
  • Mikrowellenherde
  • Videoübertragungssysteme

Auch diese Geräte sind oft der Grund für eine langsame kabellose Verbindung oder ständige Unterbrechungen. Hilfreich ist es, diese Störquellen zu beseitigen, indem man sie optimalerweise abschaltet, falls möglich. Schnell können Sie feststellen, dass Ihr WLAN wieder problemlos läuft.

Fazit: Kleine Tricks und Kniffe helfen oft

Es kann mehrere Ursachen haben, wenn das WLAN Probleme macht. Doch es gibt auch zahlreiche und sogar recht unkomplizierte Wege, das Problem dauerhaft zu beseitigen. Sollte das Problem mit den eben genannten Tipps weiterhin bestehen, dann gibt es noch technische Alternativen wie beispielsweise einen Repeater oder einen Mesh-Router, mit dem das Signal verstärkt wird. (pm)