Immer mehr Länder wollen Impfstoff für alle freigeben

Laut Bericht des Wirtschaftsmagazins „Business Insider“ will auch die Hauptstadt bereits ab Montag Corona-Impfstoff für alle freigeben. In Bayern, Brandenburg und Baden-Württemberg wurde das bereits angekündigt – jetzt soll auch Berlin folgen. Priorisierungen nach Alter, Vorerkrankung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe soll es dann zumindest bei den niedergelassenen Ärzten nicht mehr geben.

Dts Image 15477 Gfdfasoqcj 3123 800 600Warteschlange vor Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

Jeder, der will, kann sich dann impfen lassen. Allerdings – und das gilt für alle Bundesländer: Es wird ab kommender Woche noch nicht genug Impfstoff für jeden geben. Erst ab Juni sollen wöchentlich deutlich mehr Dosen zur Verfügung stehen.

Astrazeneca wird knapp

Denn dann haben die Hersteller fünf bis sechs Millionen Einheiten für Praxen und Impfzentren angekündigt. Für die Hauptstadt gilt nach Informationen von „Business Insider“ dann, dass Hausärzte auch jenseits der Impfpriorisierung nach eigenem Ermessen Impfstoff an Patienten verabreichen dürfen. Sollten Patienten aber zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sein, haben diese trotzdem weiter Vorrang. Im Klartext: Die Priorisierung können Ärzte eigenmächtig aufheben, sobald sie alle Patienten, die zu einer Prioritätengruppe zählen, aber noch nicht geimpft sind, versorgt haben.