Impfkapazitäten in Augsburg werden deutlich ausgebaut

Die Imfquote zieht in Augsburg wieder an, nun werden zudem die Kapazitäten deutlich ausgebaut. Bald wird es wieder vermehrte Impfmöglichkeiten geben.Impfung Augsburg4

„Wir verschließen nicht die Augen vor dieser dramatischen Lage, in der Impfen die einzige Möglichkeit ist, um das steigende Infektionsgeschehen einzudämmen. Ich bin sehr froh, dass die Impfquote in Augsburg wieder steigt und jetzt bei rund 70 Prozent liegt. Deshalb appelliere ich einmal mehr an alle noch ungeimpften, impffähigen Bürgerinnen und Bürger, sich unbedingt impfen zu lassen, um schnellstmöglich die Vierte Infektionswelle zu bewältigen.“, so Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

Mehr Kapazität für mehr freie Terminslots

Wie Bernhard Maurmeir, Impfkoordinator der Stadt und Leiter des Direktoriums 2, ausführt, hat das Impfzentrum der Stadt Augsburg die Kapazität in den zurückliegenden Tagen bereits von 2.250 Impfungen auf 7.500 Impfungen pro Woche hochgefahren. Ein weiterer Aufwuchs auf über 10.000 Impfungen ist in Planung. „Die Impfwilligen, die derzeit noch keinen Termin erhalten haben, werden gebeten, immer wieder die Terminsituation auf der städtischen Homepage zu beobachten, weil mit aufwachsender Kapazität immer wieder neue – auch zeitnahe – Terminslots freigeschaltet werden.“

Appell an Haus- und Betriebsärzte

Für Erst- und vor allem Zweitimpfungen werden besondere Terminslots freigehalten, um Impfreihen abschließen zu können und die Gesamtimpfquote in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Termine am Impfzentrum werden allerdings nur zwei Monate im Voraus vergeben, weil sonst erfahrungsgemäß zu viele Termine nicht mehr wahrgenommen werden. „Wer einen Termin am Impfzentrum erhalten hat aber bereits anderweitig schneller an eine Impfung gekommen ist, soll unbedingt seinen Termin am Impfzentrum stornieren, um anderen Personen die Möglichkeit zu geben, sich impfen zu lassen. Impfwillige können sich auch an ihren Haus- oder Betriebsarzt für eine Impfung wenden. Haus- und Betriebsärzte sind aufgerufen, wieder mehr Impfungen anzubieten. Insbesondere die Betriebsärzte können hier einen großen Beitrag leisten“, so Impfkoordinator Bernhard Maurmeir.