In Friedberg entsteht ein Haus für bis zu 250 Asylbewerber

In der Friedberger Seestraße ist – vorbehaltlich einer Änderung des Bebauungsplans durch den Stadtrat – die bislang größte Unterkunft für Asylsuchende im Stadtgebiet der Herzogstadt geplant. Unterdessen hat Landrat Dr. Klaus Metzger die bisherige Notfall-Erstaufnahmeeinrichtung erneut für eine weitere Woche zu Verfügung gestellt. 

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Die Zustimmung des Friedberger Stadtrats fehlt noch, dann kann der Bau losgehen. | Foto: Dominik Mesch

Das Grundstück südlich der vorhandenen Bebauung ist voll erschlossen und steht nach Ablauf des Pachtvertrags spätestens Ende November zur Verfügung. Eine mögliche Planung für die Unterkunft in Fertigbauweise wurde auch bereits entwickelt und könnte bereits zum Jahreswechsel umgesetzt werden. Sie sieht eine modulare Bauweise vor, die größte Flexibilität bei der Wohnraumversorgung ermöglicht. Insgesamt sollen knapp 200 bis 250 Asylbewerber in dem Gebäude unterkommen.

Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann betont, dass die Stadt nur das Grundstück zur Verfügung stelle. Die Projektierung müsse über eine private Organisation erfolgen, da die Anforderungen des Vergaberechts eine Umsetzung durch die Stadt in weite Ferne schieben würde. Es seien aber möglichst rasch Plätze für die Unterbringung zu schaffen. Aufgabenträger können das Landratsamt AichachFriedberg oder die Regierung von Schwaben werden.