Zu den Plänen der Bundesregierung, die Hürden für den Zuzug von Fachkräften zu senken, sagte heute der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, CSU, im RTL/ntv Frühstart: „Man muss aber schon sehen, es müssen auch wirklich die Fachkräfte sein, die müssen unsere Sprache sprechen können. Die müssen dann tatsächlich auch arbeiten, denn wir haben auf der anderen Seite aktuell auch rund eine Million arbeitslose Ausländer in unserem Land.“

Laut einem Eckpunktepapier sollen Fachkräften, die Unterlagen zu ihrer Berufsqualifikation nicht oder nur teilweise vorlegen können, dennoch eine Einreise- und Aufenthaltsmöglichkeit geschaffen werden. Dazu Herrmann: „Wenn jemand ohne berufliche Qualifikation in unser Land kommen will und es gibt auch keinen Arbeitgeber, der gleich sagt den will ich haben, dann kann es schon schwierig werden. Wir wollen keine Zuwanderung in unsere Sozialsysteme, sondern tatsächlich Arbeitskräfte, die mithelfen.“