GKWG Geschäftsführer Oliver Messerer freut sich, dass nach knapp 16 Monaten Bauzeit alle Wohnungen fast einzugsbereit sind und die GKWG durch Nachverdichtung auf dem eigenen Grundstück die Wohnfläche auf ca. 2.800 m² mehr als verdoppeln konnte. Der ressourcenschonende Umgang mit Grund und Boden ist für die Wohnbaugesellschaft wichtig. Zusätzlich spart das Kosten, wodurch günstigere Wohnungsmieten realisieret werden können.

Landrat Elmar Stegmann, Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der GKWG, bedankt sich bei Staatsminister Christian Bernreiter für sein großes Engagement bei der Wohnraumförderung, welche auch diesem Projekt zur Realisierung verholfen hat. „Die Unterstützung durch den Freistaat Bayern bei der Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum ist für die Entwicklung des Landkreises wichtig“ so der Landrat. Auch Lindenbergs Bürgermeister Erik Ballerstedt, ebenfalls Gesellschafter und Mitglied des Aufsichtsrats, dankte in seinem Grußwort dem Freistaat für dessen Förderung.

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v.l.n.r.: Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der GKWG Elmar Stegmann, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter

Für Bauminister Bernreiter ist das Projekt ein sehr gutes Beispiel dafür, dass die Investition in die Wohnraumförderung des Freistaats die richtigen Schwerpunkte setzt: „Die Wohnraumförderung ist seit Jahren auf Rekordniveau. 2022 stehen insgesamt rund 865 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützen wir Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsgenossenschaften und Kommunen beim Bau von dringend benötigtem bezahlbaren Wohnraum. Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. Deshalb freue ich mich, dass Sie dieses Projekt auf den Weg gebracht und 40 Wohneinheiten realisiert haben. Vielen Dank für Ihr Engagement! Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, müssen alle mit anpacken.“

Nach dem Abriss der alten Häuser im Jahr 2021 in der Josef-Reich-Straße entstanden auf der Lindenhöhe zwei neue Wohngebäude mit barrierefreien Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen in modularer Bauweise, einer großzügigen Tiefgarage und zusätzlichen Außenstellplätzen. Mit 88 vorgefertigten Modulen wurden die insgesamt 40 Wohnungen mit zusammen rund 2.800 Quadratmetern Wohnfläche in nur wenigen Tagen auf Tiefladern angeliefert und mit einem Kran aufgerichtet. „Bereits nach 18 Bautagen waren beide Gebäude vollständig errichtet und der Innenausbau konnte fortgesetzt werden“ berichtet Oliver Messerer begeistert. 

Über die Hälfte der Wohnungen sind durch die Wohnraumförderung des Freistaats Bayern finanziert. Bei diesen 22 Mietwohnungen der Einkommensorientierten Förderung (EOF) erhält der Mieter einen Mietzuschuss, der den Unterschiedsbetrag zwischen der ortsüblichen Miete und der für ihn nach seinem Einkommen zumutbaren Miete ausgleicht und somit die Mietkosten bis auf 5,50 Euro pro m² reduziert.