Bayerns Familienstaatssekretär Johannes Hintersberger übergab gestern in Augsburg an 13 schwäbische Gemeinden Förderbescheide zur Schaffung von 816 neuen Betreuungsplätzen. Damit profitiert Schwaben in großem Umfang vom neuen Investitionsprogramm des Freistaats.

IMG_0022 Investitionsprogramm in Schwaben – 5,8 Millionen Euro Förderung für über 800 neue Kita-Plätze Aichach Friedberg Donau-Ries Landkreis Augsburg Neu-Ulm News Ostallgäu Politik Unterallgäu | Presse Augsburg
v.l.n.r. Markträtin u. Kindergartenbeauftragte Ingrid Hafner-Eichner, 1. BGM Bernhard Uhl (Markt Zusmarshausen), Staatssekretär Johannes Hintersberger, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele | Foto: Regierung von Schwaben

Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung: „Ich freue mich sehr, dass in schwäbischen Kitas insgesamt 816 neue Betreuungsplätze entstehen. Der Freistaat unterstützt die Kommunen dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 5,8 Millionen Euro“, so Hintersberger.

Zu dem Investitionsprogramm erklärte er: „Das Programm kommt zur rechten Zeit:  Schwaben liegt mit einer Geburtenziffer von 1,65 an der Spitze Bayerns, der Bedarf an neuen Kita-Plätze wird also steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten zum Beispiel Kommunen mit einer durchschnittlichen Finanzkraft künftig 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet.

Seit 2008 sind in Bayern rund 80.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Hintersberger: „Wir wollen unsere Familien in allen Teilen Bayerns bestmöglich unterstützen – mit einer maßgeschneiderten Kinderbetreuung und höchster Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein weiterer Baustein dazu.“ Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden.