Italienische Staatsbürger mit 400 Cannabispflanzen auf A6 gestoppt: Ermittlungen wegen Drogenhandels eingeleitet

Am Donnerstagvormittag, dem 6. November, führten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus eine Kontrolle auf der A6 in Richtung Landesgrenze durch. Im Mittelpunkt der Überprüfung stand ein Kleintransporter mit italienischer Zulassung, in dem über 400 Cannabispflanzen entdeckt wurden. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. leitet die Ermittlungen in diesem Fall.

Verdachtsunabhängige Kontrolle deckt Drogenvergehen auf

Gegen 8.30 Uhr führten die Fahnder eine verdachtsunabhängige Kontrolle des Kleintransporters durch. Die Inspizierung der Ladefläche brachte vier Kartons ans Licht, die über 400 Cannabispflanzen enthielten. Im Fahrzeug befanden sich drei italienische Staatsangehörige, die angaben, von Mailand nach Prag zu reisen, um die Pflanzen auf der “Cannafest Prag 2025” auszustellen. Die Beamten konfiszieren die Pflanzen, und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. wurde die Beschlagnahme durch den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Weiden i.d.OPf. angeordnet. Die drei Insassen stehen unter dem Verdacht des Handels mit Cannabis und der unerlaubten Durchfuhr nach dem Konsumcannabisgesetz.

Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss

Der italienische Fahrer gab zu, vor der Fahrt Cannabis konsumiert zu haben. Ein Drogenvortest war positiv, woraufhin er zur Dienststelle der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus gebracht wurde, um eine Blutentnahme vorzunehmen. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Auch seine beiden Mitfahrer waren unter Drogeneinfluss, was die Fortsetzung ihrer Reise verhinderte. Der Fahrer sieht sich zudem einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gegenüber. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. setzt die Ermittlungen fort.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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