Verhaftung eines Italieners durch die Bundespolizei bei der Ausreise
Am Montag, den 17. Februar, hat die Bundespolizei einen 47-jährigen italienischen Staatsbürger bei der Ausreise aus Deutschland verhaftet. Die Festnahme erfolgte auf der A8 bei Piding, als eine Streife der Bundespolizeiinspektion Freilassing einen Reisebus mit ungarischer Zulassung überprüfte.
Gefälschte Dokumente im Gepäck
Während der Kontrolle wurden die Dokumente des Mannes untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass seine vorgelegte Identitätskarte gefälscht war. Eine anschließende Durchsuchung seines Gepäcks führte zur Entdeckung weiterer gefälschter Dokumente, darunter ein vollständig gefälschter italienischer Führerschein, zwei gefälschte Gesundheitskarten und eine zusätzliche falsche Identitätskarte.
Vorstrafen und Haftbefehl
Durch intensive Ermittlungen konnten die Beamten die korrekten Personalien des Mannes feststellen. Es stellte sich heraus, dass er in Italien wegen verschiedener Delikte, darunter Verstöße gegen das Waffengesetz, Drogenhandel und Körperverletzung, bekannt war. Zudem lag gegen ihn in Italien ein Haftbefehl vor.
Gerichtliche Maßnahmen
Nach seiner Festnahme erhielt der 47-Jährige eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung sowie wegen des Besitzes falscher amtlicher Ausweise. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt, woraufhin die Bundespolizei ihn in eine Justizvollzugsanstalt brachte. Eine Auslieferung in sein Heimatland Italien ist geplant.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing ist für die Sicherheit in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Mühldorf verantwortlich. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich zählen 21 Grenzübergänge, 72 Bahnhöfe und Haltepunkte sowie eine Grenzlänge von insgesamt 225 Kilometern.


