Dem FC Augsburg gelang am Donnerstag mit dem 3:1 bei Partizan Belgrad der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Man hat die Gruppenphase der Europa League überstanden und steht in der Runde der letzten 32 Teams. Jetzt warten große Namen auf die Fuggerstädter. 2015-12-10 Belgrad FCA – 087

Als gegen 22:50 Uhr am Donnerstag der Schlusspfiff im Partizan-Stadion von Belgrad ertönte gab es kein Halten mehr. Der FC Augsburg hatte die Hausherren mit 3:1 geschlagen und damit genau das Ergebnis geholt, dass zu einem Einzug in das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League notwendig war. Das entscheidende Tor erzielte Raul Bobadilla in der Schlussminute. Dramatischer konnte es kaum sein. „Boba“ wurde dafür nicht nur durch die Sprechchöre der Fans, sondern auch durch die Nominierung in das Euro League-Team des Spieltags belohnt. Der paraguayische Nationalstürmer führt gemeinsam mit Artiz Aduriz (Bilbao) mit je 6 Treffern die Torjägerliste des gesamten Wettbewerbs an.

Ab sofort hat der Slogan der Saison keine Bedeutung mehr. In Fußballeuropa kennt den schwäbischen Bundesligisten nun „#JedeSau“. Endgültig vorbei sind die Zeiten, als die Gegner noch Helmbrechts, Frohnlach, Quelle Fürth oder SC Weismain hießen.

Doch wie geht die Reise des Fuggerstadtexpress durch die europäischen Stadien weiter? Am kommenden Montag (13 Uhr, live auf Sky Sport HD) werden im Schweizer Nyon die Begegnungen der nächsten Runde ausgelost. Der FC Augsburg kann dabei nicht gegen eine Mannschaft aus der eigenen Gruppe (Bilbao) oder aus dem gleichen Verband (Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen) treffen. Borussia Dortmund befindet sich wie der FCA als Gruppenzweiter in Topf 2.