Jetzt ist es offiziell: Augsburgs Antrag für das Unesco-Welterbe wird 2018 nominiert

Offiziell hat die Deutsche Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) jetzt bestätigt, dass der Augsburger Antrag „Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg“ verbindlich am 1. Februar 2018 zur Einschreibung in die Unesco-Welterbeliste nominiert wird.

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Foto: Wolfgang Czech

Bis es soweit ist, müssen diverse Fristen für die Antrags-Vorprüfung eingehalten werden. So muss der vollständige Antrag bis 1. August 2017 zur Einleitung der Vorprüfung beim Staatsministerium für Bildung Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMbW) vorliegen, damit er an die KMK weitergeleitet werden kann. Von dort geht der Antrag zum Unesco-Welterbezentrum in Paris zur Vorprüfung. Nach der Rückmeldung bis 15. November 2017 muss der Antrag möglicherweise überarbeitet oder ergänzt werden. Am 1. Februar 2018 wird dann der Augsburger Antrag definitiv beim Unesco-Welterbezentrum eingereicht.

Auf der deutschen Vorschlagsliste (Tentativliste) sind nach Angaben der KMK folgende Nominierungszeitpunkte für das Unesco-Welterbe vorgesehen und bestätigt:
01.02.2106: Höhlen der ältesten Eiszeitkunst
01.02.2017: Jüdischer Friedhof Altona Königstraße
01.02.2018: Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg
01.02.2019: Künstlerkolonie Mathildenhöhe Darmstadt
01.02.2020: Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz
01.02.2021: Alte Synagoge und Mikwe in Erfurt – Zeugnisse von Alltag, Religion und Stadtgeschichte zwischen Kontinuität und Wandel
01.02.2022: Alpine und voralpine Wiesen- und Moorlandschaften

Auch der Antrag „Gebaute Träume – Die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee des Bayerischen Königs Ludwigs II.“ ist auf der aktuellen Vorschlagsliste für das Unesco-Weltkulturerbe enthalten.