„Jetzt zählt es am Samstag in Düsseldorf“ | Die Stimmen zur Niederlage des FCA gegen Hoffenheim

Der FC Augsburg hat mit einer 1:3-Niederlage gegen Hoffenheim die Chance verpasst den Klassenerhalt zu fixieren. Nun muss man am Wochenende zu einem weiteren „Endspiel“ nach Düsseldorf. Die haben die Beteiligten zur gestrigen Partie zu sagen.

Daniel Baier: „Wir wollten den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Mit den anderen Ergebnissen war nicht unbedingt zu rechnen, wir brauchen aber nicht auf die anderen Plätze schauen, wir haben es selbst verpasst, etwas zu holen. Wir haben in der ersten Halbzeit ein super Spiel gemacht, in der zweiten Halbzeit haben wir zu einfach die Tore bekommen. Am Ende haben wir noch einmal alles nach vorne geworfen, es hat aber nicht gelangt. Jetzt müssen wir am Samstag punkten und den Klassenerhalt endgültig klarmachen.“

Philipp Max: „Wir wollten natürlich unbedingt punkten und den Klassenerhalt fix machen. Das ist uns leider nicht gelungen, weil Fortuna Düsseldorf auch noch einen Punkt geholt hat. Wir haben uns viel vorgenommen, das hat auch über weite Strecken gut funktioniert. Wir hatten unsere eigenen Möglichkeiten, aber hintenraus haben wir es dann nicht mehr geschafft, den Rückstand zu drehen.“

Ruben Vargas: „Das Ergebnis ist enttäuschend, wir hätten heute sehr gerne gewonnen. Wir schauen aber nur auf uns, was die anderen Mannschaften machen, ist uns egal. Wir wissen, dass wir nichts geschenkt bekommen, jetzt zählt es am Samstag in Düsseldorf.“

Marek Suchý: „Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften, sowohl Hoffenheim als auch wir hatten gute Offensivaktionen. Nach dem 0:2 war es schwer, wieder ins Spiel zu finden, wir haben es dennoch geschafft, kurzzeitig zurückzuschlagen. In Mainz haben wir einen großen Schritt gemacht, heute konnten wir den letzten leider nicht machen. Jetzt wollen wir unsere Chance in Düsseldorf nutzen.“

zum Spielbericht: FC Augsburg verliert 1:3 gegen Hoffenheim und muss zum Endspiel nach Düsseldorf

Munas Dabbur (Hoffenheim): „Wir waren von Beginn an bereit. Wir hatten viele Chancen, um zu treffen. Wir haben immer weiter daran geglaubt – und schließlich haben wir es auch geschafft. Ich bin natürlich sehr glücklich über meine zwei Tore, aber das Wichtigste ist, dass ich damit der Mannschaft helfen kann, unsere Ziele zu erreichen. Wir wollen natürlich den siebten Platz verteidigen, aber vielleicht können wir ja noch auf den sechsten Platz springen. Wir haben eine gute, positive Energie im Team, fühlen uns wohl auf dem Platz. So arbeiten wir weiter.“

Benjamin Hübner (Hoffenheim): „Die Tabellensituation ist relativ interessant. Wir stehen auf einem guten Tabellenplatz, den wir mindestens verteidigen wollen. Wir werden bis zum Schluss fighten, um unsere Position noch zu verbessern.“

Diadie Samassékou (Hoffenheim): „Es war ein gutes Spiel von uns. Der Sieg war sehr wichtig, um unsere Ziele zu erreichen zu können. Wir haben Charakter gezeigt und mit dieser Einstellung werde wir auch in die zwei letzten Saisonspiele gehen.“

Heiko Herrlich (Trainer Augsburg): „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben gut verteidigt und hatten die eine oder andere Möglichkeit. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr so viel Druck ausüben, dadurch ist Hoffenheim stärker geworden. Der Doppelschlag hat uns etwas den Stecker gezogen. Die Mannschaft hat aber Moral gezeigt und ist noch einmal herangekommen. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach dem Anschlusstreffer am Drücker sind, letztendlich war das Ergebnis verdient. Wir haben den Klassenerhalt jedoch weiter in der eigenen Hand und fahren selbstbewusst nach Düsseldorf.“

Alexander Rosen (Sportdirektor Hoffenheim): „Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Augsburg hatte etwas mehr Abschlüsse, wir hatten zu viele einfache Ballverluste. Die zweite Halbzeit ging auch ausgeglichen los, nach dem Doppelschlag konnten wir aber mehr Druck entfalten. Nach dem Anschlusstreffer wurde es nochmal gefährlich, dem Gegner war der Wille jederzeit anzumerken. Nach dem 3:1 war die Erleichterung natürlich groß.“