JU-Chef begrüßt Verschiebung von CDU-Bundesparteitag

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat die Verschiebung des CDU-Bundesparteitags auf unbestimmte Zeit begrüßt. „Es würden mehrere Tausend Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus zusammenkommen. Die Eindämmung des Virus hat jetzt höchste Priorität“, sagte Kuban den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagsausgaben).

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Dafür sei die Verschiebung „nur konsequent“. Die Verzögerung der Wahl eines Nachfolgers der scheidenden CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bedeute keine Belastungsprobe für die CDU. „In dieser Situation hat wirklich jeder Verständnis dafür, dass wir so eine Veranstaltung derzeit nicht durchführen können“, so der JU-Chef weiter. Er kritisierte jedoch den bisherigen Wettstreit um den Parteivorsitz. „Für meinen Geschmack wird zu viel über die Persönlichkeit der Kandidaten geredet“, sagte Kuban. Er forderte einen Fokus auf Inhalte. Die Bewerber um den CDU-Vorsitz Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen müssten „eine Zukunftsagenda vorlegen“.

Nach der Wiederaufnahme ihrer Kampagnen im Wettbewerb um den Parteivorsitz müssten sie klarmachen: „Wie wollen sie den Innovationsstandort stärken, die Digitalisierung vorantreiben, das Rentensystem zukunftsfähig aufstellen? Das sind Fragen, auf die unsere Generation Antworten hören will“, sagte der JU-Chef den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Kuban ist am kommenden Montag ein Jahr im Amt des JU-Vorsitzenden.