Justizministerin erteilt Einsatz von Palantir auf Bundesebene Absage

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat dem Einsatz von Software des US-Konzerns Palantir für Sicherheitsbehörden des Bundes eine Absage erteilt. “Ich sehe es nicht, dass die Software Palantir für die Bundesbehörden kommt”, sagte Hubig der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). “Ich nehme die Vorbehalte speziell gegen diese Software ernst.”

Bundespolizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bei Tools zur automatisierten Datenanalyse sei besondere Umsicht geboten. “Es geht hier um sensible Daten. Und wir dürfen uns nicht in gefährliche Abhängigkeiten begeben”, mahnte Hubig.

Das Bundesinnenministerium prüft seit geraumer Zeit den möglichen Einsatz von Palantir-Software etwa für die Bundespolizei. Mehrere Bundesländer nutzen bereits Technik von Palantir für ihre Polizeiarbeit. Dies ist in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen der Fall. Andere Bundesländer lehnen den Einsatz von Palantir-Software ab.

DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Cyberangriff auf Online-Shop von ROFU – Kundendaten abhanden gekommen

Rheinland-Pfalz – Der Spielwarenhändler ROFU Kinderland Spielwarenhandelsgesellschaft mbH ist...

Augsburg: 29-Jähriger belästigt 16-Jährige in Straßenbahn und verletzt Polizisten bei Festnahme

Am späten Mittwochabend (11. Februar 2026) kam es in...

Polizeibericht Augsburg vom 13.02.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg von heute

Olympia 2026 | Sturm setzt Augsburger Zeichen – Eishockey-Deutschland erfolgreich gestartet

Beim Auftakt des olympischen Eishockeyturniers von Milano und Cortina gab es aus schwäbischer Sicht ein schönes Detail zu entdecken: Der Augsburger NHL-Profi Nico Sturm läuft mit der Rückennummer 78 auf – eine bewusste Hommage an das Gründungsjahr seines Heimatvereins, des Augsburger EV.

Neueste Artikel