Kann der FC Augsburg gegen Stuttgart in die Erfolgspur einbiegen?

Der FC Augsburg tuckerte in den letzten Wochen von einem negativen Ergebnis in das nächste. Ob ausgerechnet im Schwabenderby gegen die VfB Stuttgart in die Erfolgsspur eingebogen werden kann?

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Weinzierl hofft darauf, dass die Mannschaft den Einsatz aus dem Pokalspiel bestätigt | Foto: Wolfgang Czech

Auch die elfte Bundesliga-Saison wird für den FC Augsburg ein harter, steiniger Weg werden. Seit fünf Pflichtspielen bleibt der FCA an jedem Stolperstein hängen, der sich ihm in den Weg legt. Am 18. September hatte es nach einem schwachen Spiel beider Teams ein 1:0 gegen Gladbach gegeben, seitdem wartet man zwischen Lech und Wertach auf ein Erfolgserlebnis. Besonders die letzten beiden Bundesligaspiele gegen Bielefeld (1:1) und in Mainz (1:4) offenbarten die Schwächen. Augsburg tut sich schwer zu eigenen Treffern zu kommen, im Rückwärtsgang fehlt oft der letzte Antrieb. Dass die Mannschaft mehr drauf hat, bewies sie unter der Woche in der zweiten Halbzeit des DFB-Pokalspiels in Bochum. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl hatte Moral bewiesen und sich nach einem 0:2 mit einem Doppelschlag wieder in das Spiel gebracht. „Diese Leistung stimmt mich sehr positiv, so müssen wir weitermachen.“, so der Coach. Das Ausscheiden nach Elfmeterschießen passt allerdings wieder zur aktuellen Situation.

Die Mannschaft ist nun gefordert. Heute soll gegen Stuttgart (15:30 Uhr) eine Reaktion erfolgen. Obwohl den VfB gerade einige Personalprobleme – gerade in der Offensive- plagen, sind die „anderen“ Schwaben seit vier Spielen ungeschlagen. Alles andere als eine leichte Aufgabe für die Bayerischen-Schwaben. „Durch die Verletzungen von Sasa Kalajdzic oder Silas Katompa Mvumpa fehlt ihnen einiges an individueller Qualität“, weiß auch Weinzierl, der zugleich aber vor den zahlreichen guten Talenten in Reihen der Mannschaft mit dem roten Brustring verweist. Und doch könnte es heute die Chance auf Weinzierls 50. Sieg als FCA-Trainer geben. Hoffnung gibt zudem die Rückkehr von Dorsch und Niederlechner, die beide zuletzt verletzt fehlten und zumindest wieder im Aufgebot stehen dürften.

Sollte Augsburg wieder in die Erfolgsspur einbiegen können, könnte man nach Punkten zu Stuttgart aufschließen. Vielleicht wird Weg dann etwas steiniger.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Oxford, Gouweleeuw, Pedersen – Caligiuri, Gruezo – Hahn, Maier, Vargas – Zeqiri