Kappert-Gonther: Tabak-Werbeverbot schützt auch die Umwelt

Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Drogenpolitik und Gesundheitsförderung der Grünen-Bundestagsfraktion, sieht in einem Tabak-Werbeverbot auch positive Folgen für die Umwelt. „Ein Werbeverbot für Tabakprodukte schützt nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch die Umwelt“, sagte sie dem Nachrichtenportal T-Online. Jedes Jahr werden in Deutschland nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe 74,5 Milliarden Zigaretten verbraucht.

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Zwei Drittel der gerauchten Filter landen anschließend in der Umwelt. Kappert-Gonther fordert deshalb neue Hinweise auf den Verpackungen. „Das ambitionierteste Bußgeld nützt nichts, wenn die Kommunen gar nicht die Möglichkeiten haben, die Kontrollen durchzuführen“, sagte die Grünen-Politikerin.

Stattdessen seien die Zigarettenfirmen in die Pflicht zu nehmen. „Die Hersteller von Zigaretten müssen die Kosten der Umweltfolgen tragen, damit die Ausgaben nicht weiter auf die Allgemeinheit umgelegt werden.“ Giftige Zigarettenabfälle dürften nicht in die Umwelt gelangen. „An Stränden besteht ein großer Anteil des Mülls aus Zigarettenkippen mit belastenden Folgen für Meeresökosysteme und Meereslebewesen.“