Katzen geht die Puste aus | SC Kissing mit knapper Niederlage gegen Vaterstetten

Trotz einer über weite Strecken guten Vorstellung haben die Damen des SC Kissing gegen Vaterstetten verloren. Beim 25:26 (14:14) ging den Handballerinnen nur in der Schlussphase etwas die Puste aus.

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Kissing kämpft in dieser Saison ersatzgeschwächt um den Klassenerhalt in der Landesliga. Da für das Heimspiel am Samstag nochmals drei Spielerinnen ausfielen, feierte Dorothee Zerbs, die nach ihrem zweiten Kreuzbandriss lange nicht mehr gespielt hatte, ein Comeback.

Vaterstetten ist eine konterstarke Mannschaft, die 60 Minuten lang ein hohes Tempo gehen kann. Aber Kissing verteidigte an diesem Tag sehr gut, die offensivstarken Gäste, die in den meisten Spielen über 30 Tore machen, kamen kaum einmal zur Entfaltung. Anne Huber spielte diesmal auf der Mitte, mit den gut aufgelegten Halben Irmi Kefer und Rebecca Gottwald war die Kissinger Offensive so stets gefährlich.

Anders als in der Vorwoche, als Kissing nach einer leblosen Vorstellung verloren hatte, gab die Mannschaft diesmal von Begin an alles. Nach dem 5:5 war sie mit 10:7 vorne, einzig regelmäßige Zeitstrafen verhinderten mehr. Denn in Unterzahl konnte der SC gegen die schnellen Gäste das eigene Tor nicht so gut verteidigen, darum kam Vaterstennen wieder heran und glich zur Pause zum 14:14 aus.

Die starke Abwehr brachte den Gastgeberinnen dann zehn Minuten ohne Gegentor und eine 18:14 Führung. Aber wieder schwächten die Damen sich selbst durch drei Zeitstrafen in vier Minuten, die hart erarbeitete Führung war mit dem 18:18 weg. In Gleichzahl hielt der SC besser dagegen. Aber in einer spannenden Schlussphase hatte Vaterstetten das bessere Ende für sich.

Nach dem 24:23 gute vier Minuten vor dem Ende trafen die Damen zu oft die falsche Wurfauswahl. In den folgenden Angriffen gelang ihnen darum kein Tor, nach dem 24:26 13 Sekunden vor dem Ende waren die Punkte weg. Vanessa Eders Anschlusstreffer zum 25:26 (14:14) mit der Sirene half nicht mehr.

Trainerin Julia Rawein ärgerte sich sehr über diese Niederlage: „50 Minuten lang waren wir besser, am Ende reichte es nur ganz knapp nicht. Das ist so schade, die Mannschaft hat es verpasst, sich für die starke Leistung zu belohnen. Die Zeitstrafen haben uns nicht wegziehen lassen, in Unterzahl war es gegen die schnellen Gäste hart, so gut zu verteidigen wie mit sechs Spielerinnen. Die Punkte hätten uns gut getan, darum schmerzt diese knappe Niederlage umso mehr.“

KSC: F. Lang; A. Lang; Kefer (9/4); Pusch (2); Eder (4); R. Gottwald (4); Huber (1); Osterhuber (1); Kasper; Zerbs; Winter (4/1); Walther.

Domenico Giannino (gia)