„Kein Anspruch auf Angebote“ – Ab Montag besteht Testpflicht an bayerischen Schulen

Ab Montag besteht in bayerischen Schulen eine Testpflicht. Nur SchülerInnen mit negativem Testergebnis können am Präsenzunterricht teilnehmen. SchülerInnen die den Test verweigern haben keinen Anspruch auf Angebote.

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Symbol-Bild von Elchinator auf Pixabay

Ab Montag gilt in Bayern eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen sollen/wollen. Eine Frage blieb dabei durch Kultusminister Piazolo unbeantwortet. Was passiert mit Schülern, die sich nicht testen? Findet hier eine Beschulung statt und wenn ja wie?

Auf Presse Augsburg-Nachfrage erteilte das Kultusministerium folgende Auskunft: „Schüler Schülerinnen und Schüler, die kein negatives Testergebnis vorweisen können und nicht zur Durchführung eines Selbsttests in der Schule bereit sind bzw. Schülerinnen und Schüler, welche aufgrund einer individuell beurteilten Gefährdung von der Teilnahme am Präsenzunterricht beurlaubt sind, erfüllen ihre Schulbesuchspflicht durch die Wahrnehmung von Angeboten im Distanzunterricht bzw. im Distanzlernen; ein Anspruch auf bestimmte Angebote besteht nicht. Falls kein Distanzangebot eingerichtet werden kann, sind diese Schülerinnen und Schüler wie Schülerinnen und Schüler mit „normalen Erkrankungen“ zu behandeln.“