Die Augsburger Panther hatten bis in die Schlussminuten in Straubing geführt, am Ende mussten sie aber verdient ohne Punkte nach Hause fahren.

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Beergman & Co. können zur Zeit nicht zufrieden sein Foto: Wolfgang Czech

Vor der zweiten Saisonhälfte hatten sich die Augsburger Panther noch einmal auf dem Transfermarkt eingedeckt. Drei Spieler wurden fest verpflichtet, in Straubing durfte aus Quarantänegründen aber noch keiner mitwirken. Nach zuletzt nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen sollte bei den Tigers aber dennoch unbedingt gepunktet werden.

Das spielbestimmende Team war aber die Hausherren. Schon früh setzten sie Keller im Augsburger Tor unter Druck. Der AEV zeigte sich aber effektiv. Eine der wenigen guten Chancen nützte David Stieler in der 19.Spielminute mit einem platzierten Schuss unter die Querlatte zur Pausenführung.

Guter Keller hält die Null

Kurz nach dem ersten Seitenwechsel hätte LeBlanc diesen Vorsprung bei einem Alleingang noch ausbauen können, scheiterte aber am erneut starken Vogl. Auch Augsburgs Schlussmann Keller zeigte eine über weite Strecken sehr gute Leistung, die wenigen hochklassigen Chancen beider Teams wurden so zunichte gemacht. Die Panther konnten so dass 0:1 in die letzten zwanzig Minuten mitnehmen.

Viel zu defensiv

Den Niederbayern blieb noch reichlich Zeit, um die Punkte doch noch im Gäuboden zu behalten. Wieder einmal tat sich der AEV im Schlussdrittel immens schwer und versuchte mit einer defensiven Ausrichtung den knappen Vorsprung noch irgendwie über die Runden zu bringen. Dies geht im Eishockey zumeist in die Hose, so auch an diesem Mittwochabend.

Neun Minuten vor dem Ende wurde aus dieser Hoffnung nicht mehr als eine Illusion. Nach einem Schuss von Williams war die Scheibe irgendwie über Keller gesprungen. Das 1:1 hatten sich die Straubinger spätestens zu diesem Zeitpunkt verdient. Jetzt wollten sie mehr und drückten weiter auf den Augsburger Kasten. Nachdem Mullock von Rogl vier Minuten alleine stehen gelassen wurde, nützte dieser die Gelegenheit und ballerte auf das Tor. Irgendwie suchte der Puck seinen Weg zwischen Keller und Pfosten und die Tigers hatten die Partie gedreht (56.) Augsburg hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und verlor verdient auch das dritte Spiel in Serie.

Mit einem Spiel weniger liegt man nun zwei Punkte hinter Schwenningen und Rang 4. Zuletzt hatten sich die Panther wieder in einer Verfassung gezeigt, die man eigentlich nach dem schwachen Saisonstart hinter sich gelassen hatte.  Am Freitag gilt es im Curt-Frenzel-Stadion gegen Ingolstadt zurück in die Erfolgsspur zu finden. Dann wohl noch immer ohne die Neuzugänge, die vielleicht für neuen Schwung sorgen könnten. Neue Besen…, werden die AEV-Fans hoffen.