Keine Hinweise auf ein Fremdverschulden nach Explosion in Memmingen

Am vergangenen Freitag kam es in der Rettungswache des Roten Kreuz in Memmingen zu einer Explosion. Noch am Freitag hatten Ermittler der Kripo Memmingen gemeinsam mit Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes und Kräften der Memminger Gaswerke die Suche nach der Ursache aufgenommen.

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Foto: Liss

Die zum Haus bzw. vor dem Haus vorbeiführenden Gasinstallationen wurden hierbei untersucht. Es wurde festgestellt, dass eine in das Haus führende Gasleitung fachgerecht mit einem Blindpfropfen versehen war.

Es wird derzeit davon ausgegangen, dass sich ein entzündbares Luft-Gasgemisch in dem Haus ansammelte. Dieses ging nach derzeitigen Ermittlungserkenntnissen von einem Kellerraum aus und verbreitete sich daraufhin im Keller der Rettungswache bevor es zur Explosion kam.

Während die schwerverletzte, jedoch glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzte Frau weiterhin stationär behandelt wird, konnten die leicht- und mittelschwer verletzten Personen die Krankenhäuser noch am Freitag bzw. Samstag wieder verlassen.

Hinweise für ein vorsätzliches oder fahrlässiges Verschulden ergaben die kriminalpolizeilichen Ermittlungen bislang nicht. Teile der Gasinstallation wurden ausgebaut und werden nun von den Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes feinmikroskopisch nach einer etwaigen Leckage untersucht. Diese Untersuchungen werden die kommenden Wochen noch in Anspruch nehmen.

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