KfW: Energieimporte könnten sich um 20 Milliarden Euro verteuern

Der Anstieg der Öl- und Gaspreise durch den Irankrieg droht, die deutschen Importe fossiler Brennstoffe dieses Jahr um einen Betrag in zweistelliger Milliardenhöhe zu verteuern. Das zeigt eine Berechnung, die die staatliche Großbank KfW auf Anfrage der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erstellt hat.

Schwimmendes LNG-Terminal in Wilhelmshaven (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

2026 sei mit einem Anstieg der deutschen Importkosten für Erdöl, Erdgas und Steinkohle um voraussichtlich 20 Milliarden Euro auf 92 Milliarden Euro zu rechnen, kalkulieren die KfW-Ökonomen. Die Berechnung basiert auf der Annahme, dass die Energiepreise bis Jahresende auf dem derzeitigen hohen Niveau bleiben und dass der deutsche Verbrauch von Öl und Gas wegen des Preisanstiegs zurückgeht.

Sollte der Verbrauch der fossilen Brennstoffe dagegen wegen der Energiekrise nicht sinken, würden die Importkosten sogar um 27 Milliarden Euro auf 99 Milliarden Euro steigen, so das Ergebnis der KfW-Berechnung.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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