Kissing | Betrunkener Unruhestifter greift Polizeibeamte an

Gestern Abend hatte ein schwer betrunkener Unruhestifter im Bereich des Kissinger Bahnhofs für Ärger gesorgt. Weil er Passanten anpöbelte und Angst stiftete musste die Polizei eingreifen. Auch die Beamten wurden dann Zielscheibe eines Angriffs.

Dsc 0441
Symbolbild

Gestern Abend gegen 20:30 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Friedberg zum Kissinger Bahnhof gerufen. Ein 30-jähriger Kissinger Bürger hatte mitgeteilt, dass sich in der Unterführung zum Gleis drei ein Betrunkener aufhalte, der herum schreit und Passanten anpöbelt. Er sei auch schreiend auf eine Frau zugegangen, die daraufhin Angst bekam, weg rannte und von dem Randalierer verfolgt wurde. Mit zwei Streifen wurde der Einsatzort angefahren. In der Unterführung wurde dann tatsächlich ein Betrunkener festgestellt, der herum schrie. Als er von den Polizeibeamten aufgefordert wurde, aus der Unterführung zum Bahnhofsplatz zu gehen, ging er sofort mit erhobenen Armen und geballten Fäusten auf zwei Polizisten los. Er konnte durch den Einsatz von Pfefferspray gestoppt und überwältigt werden. Hierbei schlug er wild um sich und beschimpfte die Einsatzkräfte.

Zur weiteren medizinischen Versorgung wurden Sanitäter hinzu gerufen. Auch gegenüber den Rettern verhielt sich der Mann äußerst aggressiv, so dass er im Rettungswagen fixiert werden musste und in das Krankenhaus gebracht wurde.
Da er sich weigerte, seine Personalien anzugeben und auch keinen Ausweis mit sich führte, wurde er anhand seiner Fingerabdrücke im Krankenhaus identifiziert. Dort wurde auch ein Alkoholwert von 3,3 Promille festgestellt. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes und der drohenden Fremd- und Eigengefährdung, musste der 28-Jährige anschließend in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

Er bekommt nun eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Glücklicherweise wurden weder die Polizeibeamten, noch die Retter verletzt.

Zu dem Vorfall wird nun nach der Frau gesucht, die vor dem Mann flüchtete. Sie wird gebeten, sich bei der Polizei Friedberg unter 0821 / 323-1710 als Zeugin zur Verfügung zu stellen.

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