Durch einen 8:1 Sieg im vierten Spiel der Viertelfinal-Serie haben die Memminger Indians den Klassenerhalt in der Oberliga-Süd erreicht. Die Rot-Weißen stehen somit souverän im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft, wo der Gegner nun Waldkraiburg lauten wird.

Foto: Alwin Zwibel

Einen Sieg waren die Indians vom großen Saisonziel Klassenerhalt entfernt und den galt es in Geretsried am Sonntagabend einzufahren. Die Partie im Freiluftstadion begann aber erst mit rund einstündiger Verspätung, die Sonneneinstrahlung und die relativ hohen Temperaturen hatten dem Eis deutlich zugesetzt. Entsprechend fehlte auch der Schwung in dieser Begegnung, lediglich Jan Kouba in der 7. Minute konnte den Puck im Tor unterbringen.

Im zweiten Abschnitt steigerte sich das Niveau auch nur minimal. Die Indians-Tormaschine kam noch nicht ins Rollen und das nutzten die Hausherren aus. Bernhard Jorde erzielte nach 32 Minuten den Ausgleich für die „Riverrats“, die damit erstmals vor eigenem Publikum gegen die Indians trafen. Doch jegliche aufkeimende Hoffnung wurde nur wenig später durch Patrik Beck wieder zunichte gemacht, der sein Team erneut in Führung brachte.

Kurz nach Beginn des letzten Drittels legte Timo Schirrmacher dann einen Treffer nach, spätestens nach der Spieldauerstrafe gegen Wiedenbauer, die mit einem Tor von Galoha bestraft wurde, war die Partie dann entschieden und die Indians hatten nur noch rund 12 Minuten zu überstehen, ehe sie ihr Saisonziel abhaken konnten. In der verbleibenden Zeit legten sie dann noch ganze vier Treffer nach: Tim Tenschert, Pierre Gläser, Lubor Pokovic und Dominik Piskor stellten auf 8:1 aus Memminger Sicht und sorgten für ein standesgemäßes Ergebnis.