Klassische Musiker fordern Staatshilfen für Kultur-Freiberufler

International bekannte Künstler aus dem Bereich der klassischen Musik fordern von der Bundesregierung Soforthilfen für die vielen freiberuflichen Künstler aus allen Sparten und Bereichen von Kunst und Kultur, die durch die Corona-Schließungen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. Diesen stehe „vom ersten Tag des ersatzlosen Ausfalls der Veranstaltungen in Deutschland das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Halse“, schreiben sie in einem offenen Brief, über den die „Welt am Sonntag“ berichtet. In diesem Brief an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, fordern sie: „Ist es denn unvorstellbar für den deutschen Staat, den freiberuflichen Kulturschaffenden ebenso schnell eine maßgeschneiderte Hilfe zu offerieren wie etwa Adidas, oder den Logo- und Ergotherapeuten, die 40 Prozent aus dem vierten Quartal des Vorjahres als Einmalzuschuss bekommen, oder den Zahnärzten, die vorerst 90 Prozent des Vorjahreseinkommens erhalten?“ Der Staat könne den Betroffenen helfen, „die nächsten acht, neun, vielleicht auch zwölf Monate zu überbrücken“.

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