Klausurtagung der CSU Schwaben in Irsee – Christsoziale setzen auf Infrastruktur und Umweltschutz

„Die Bandbreite an politischen Themen ist groß“ so der schwäbische CSU Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber. „Die CSU steht dafür, dass die Herausforderungen nicht nur angesprochen, sondern auch gelöst werden“. Bei der traditionellen Klausur zum Jahresbeginn richtet der Bezirksverband vor allem den Blick auf die Themenschwerpunkte Infrastruktur und Umweltschutz.

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Ministerpräsident und Parteivorsitzender Dr. Markus Söder war zu Gast beim Bezirksverband der CSU Schwaben. Beim Eintrag in das goldene Buch der Marktgemeinde Irsee (vlnr): CSU Bezirksvorsitzender und Europaabgeordneter Markus Ferber, Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ministerpräsident Markus Söder und Bürgermeister von Irsee Andreas Lieb.

„Eine bestmögliche Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für unsere Heimat als Lebensmittelpunkt, aber auch als Wirtschaftsstandort“ betont der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. Dies beginnt mit einer günstigen Verkehrsanbindung und beinhaltet gleichermaßen die Themenfelder wie den Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder und Senioren, bezahlbaren Wohnraum, medizinische Versorgung oder Breitbandanbindung. Mit Sorge sehen die Mitglieder der CSU Schwaben die starke Erhöhung bei den Mietwohnungen. Ein wichtiger Baustein ist das Baukindergeld in Bayern, um den Anreiz für die Schaffung von Wohneigentum zu steigern. Dennoch investiert der Freistaat in den nächsten Jahren stark in den Bau von zusätzlichem Wohnraum. Ebenso soll mit gezielter finanzieller Unterstützung im Städtebau die Nachverdichtung in den Innenbereichen von Gemeinden gefördert werden. „Dadurch können wir dem drohenden Leerstand von Gebäuden in den Ortszentren entgegenwirken und gleichzeitig weiteren Flächenverbrauch vermeiden. Gerade hier brauchen wir eine pragmatische Vorgehensweise, damit die Kommunen im Rahmen ihrer Selbstverwaltung besser in der Lage sind, mit einer geschickten Nachverdichtung oder beispielsweise höheren Gebäuden weitere Flächen zu schonen“, so der Hinweis des schwäbischen Bezirksvorsitzenden.

Elektrifizierungsprogramm hilft Umweltschutz

„Unser Ziel muss es sein, in den nächsten Jahren möglichst viele Bahnstrecken in Schwaben mit einer Oberleitung auszustatten“, betont der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. Nur durch eine Elektrifizierung kann man sicher stellen, dass Züge aus Schwaben auch zukünftig noch ohne Unterbrechung in die Bahnhöfe der Metropolen fahren dürfen. Ferber ist sicher, dass die CO2-Thematik auch den Schienenverkehr erreichen wird. Als größtes Infrastrukturprojekt im Bereich der Schiene sieht der Bezirksvorsitzende den Lückenschluss zwischen Augsburg und Ulm auf der europäischen Magistrale. Die CSU Schwaben möchte zukünftig stärker die zentralen Themen im Bereich Umweltschutz herausarbeiten. „Das ist kein neues Thema für die CSU, sondern schon seit Jahrzehnten unser Grundverständnis, um unsere Heimat und Landschaft zu schützen. Nach unserer Auffassung müssen wir vor allem durch geschickte Anreizsysteme den Umweltschutz fördern“, so der Europaabgeordnete Markus Ferber. Den Klimaschutz in die bayerische Verfassung aufzunehmen wird von der CSU grundsätzlich befürwortet.

Europawahl als Chance für Bayern

„Wir stehen für ein weltoffenes Europa und wir kämpfen für ein starkes Bayern in Europa“, so die klare Ansage des schwäbischen Bezirksvorsitzenden und Europaabgeordneten Markus Ferber. Bei der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai gibt es für die CSU eine Besonderheit. Mit dem Spitzendkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP) Manfred Weber hat die CSU gute Chancen, zukünftig die Position des Kommissionspräsidenten zu besetzen. „Somit können wir bei den wichtigen Fragestellungen Europas mitgestalten. Es geht auch um die zukünftige Entwicklung dieses Bündnisses von Mitgliedsstaaten und um die wichtige Ausrichtung auf die Herausforderung der Zukunft“, betont Markus Ferber, der bereits seit dem Jahr 1994 Mitglied im Europäischen Parlament ist und bereits zum Spitzenkandidaten für Schwaben nominiert wurde.